Oberliga Baden-Württemberg 
SV Oberachern seit sieben Spielen ungeschlagen
Oberacherns Sebastien Noe (l.) und Adel Daouri (r.) versuchen Weinheims Ylli Cermjani (Mitte) den Ball abzujagen. Bildquelle Christoph Breithaupt

250 Zuschauer im Ober­acherner Waldseestadion sahen einen auch in der Höhe verdienten 4:0-Erfolg des SV Oberachern gegen die TSG Weinheim. Nach seinem Fehlstart in die Saison mit drei Niederlagen ist der SVO seit mittlerweile sieben Spielen in der Fußball-Oberliga ungeschlagen.

»Heute hat jeder die Körpersprache an den Tag gelegt, die nötig ist, um so ein Spiel zu gewinnen. Am Ende war es ein hochverdienter Sieg, der vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallen ist«, bilanzierte ein zufriedener Oberacherner Coach Mark Lerandy den 4:0-Heimsieg über Aufsteiger Weinheim. 
Nach dem traurigen torlosen Pokalaus am Dienstag beim Landesligisten SC Pfullendorf ging es für die Achertäler in erster Linie einmal darum, die Köpfe wieder frei zu bekommen. Das ist nach anfänglichen Schwierigkeiten auch eindrucksvoll gelungen, obwohl man den deutlichen Erfolg gegen das in der Offensive doch recht harmlose neue Schlusslicht nicht überbewerten darf.

Timo Schwenk bricht den Bann
Weinheims Trainer Christian Schmitt sah zwar »im ersten Durchgang ein Spiel auf Augenhöhe«, doch außer einem nicht konsequent zu Ende gespielten Konter, als der SVO in der Vorwärtsbewegung den Ball verlor, war von seinem jungen Team nicht viel zu sehen.
Anders der SVO: In der 9. Minute versuchte es Neuzugang Adel Daouri in aussichtsreicher Position mit einem Heber, scheiterte aber an TSG-Keeper Levent Cetin. Die Gastgeber taten sich allerdings auch gegen die gut organisierte Weinheimer Defensive lange Zeit schwer, eine Lücke zu finden. Leon Koppisch konnte in letzter Sekunde gegen den fleißigen Emanuele Giardini klären. Die nachfolgende Ecke setzte Luca Fritz per Kopf einen Meter über den Weinheimer Kasten von Levent Cetin (31.). 
Den Bann brach schließlich Defensivakteur Timo Schwenk, der in Minute 34 einen Freistoß aus 25 Metern zum 1:0  ins linke Weinheimer Eck zirkelte. Kurz vor der Pause hatte Nico Huber den zweiten Treffer auf dem Fuß, traf aber nur das Außennetz.

 

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