Oberliga Baden-Württemberg 
Erstes großes Erfolgserlebnis des SV Oberachern?
Feiern Sinan Gülsoy und seine Oberacherner Kollegen beim Sportfest den ersten Saisonsieg? Bildquelle Peter Heck

Nach zwei Remis in Folge will Fußball-Oberligist SV Oberachern den ersten Saisonsieg notieren. Im Waldseestadion wird das Sportfest gefeiert und zu Gast ist am Samstag, 17 Uhr, der 1. Göppinger SV.

 

Mit Glücksgöttin Fortuna im Bunde konnte der SV Oberachern bei der TSG Balingen einen Zähler ergattern. Viel hätte nicht gefehlt und es wären am Ende sogar deren drei geworden, doch der Gewaltschuss von Philip Keller verfehlte nur ganz knapp das gegnerische Gehäuse. Vom Aufwärtstrend der beiden Partien zuvor in Villingen und gegen Freiberg war dabei aber über weite Strecken nur wenig zu sehen.

Nun will man am Sportfestsamstag gegen Göppingen nach zwei Heimspielen ohne Torerfolg und erst zwei Punkten auf der Habenseite endlich den ersten Dreier einfahren, um nicht schon früh den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu verlieren. 

1970 spielte der Traditionsverein aus der Märklin-Stadt sogar mal ein Jahr lang in der damals zweithöchsten deutschen Liga. Von 1978 bis 1985 zählte man noch zum festen Bestandteil in der Oberliga, doch dann ging es steil bergab. Im letzten Jahr gelang im dritten Anlauf wieder der Aufstieg ins württembergische Amateuroberhaus und da mischten die Göppinger mit Rang sieben in der Abschlusstabelle richtig gut mit. 

Der Start in die neue Saison ist mit bislang acht Zählern auch ganz gut gelungen, obwohl man zuletzt gegen Pforzheim mit einem 2:2 zufrieden sein musste. »Die Göppinger haben eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen talentierten Spielern. Ihr Spiel ist in allen Richtungen sehr druckvoll und zielstrebig. Mit Dickelhuber und Oubeyapwa besitzen sie zwei sehr gefährliche Spieler im vorderen Bereich, auf die wir besonders aufpassen müssen«, mahnt Oberacherns Coach Marc Lerandy.

Personell könnte es beim SVO im Vergleich zur Vorwoche erneut Änderungen geben. Während Lerandy noch um den Einsatz seiner beiden Defensivakteure Andreas Volk (Sprunggelenk) und Kemal Sert (grippaler Infekt) bangt, muss er neben den Langzeitverletzten auch weiterhin auf Pascal Sattelberger (Aufbautraining) und Domagoj Petric (Knochenmarködem) verzichten. Dafür stehen ihm die beiden Defensivspezialisten Luca Fritz und Sebastien Noé wieder zur Verfügung.

Oberacherns Chefcoach rechnet »mit einem engen Spiel, das am Ende von Kleinigkeiten entschieden wird«. In der letzten Saison behielten die Achertäler auf eigenem Terrain mit 2:0 die Oberhand und das wünschen sich die treuen SVO-Fans auch am Samstag. »Wenn wir es endlich hinbekommen, dass wir über die gesamte Dauer hochkonzentriert bei der Sache sind, bin ich mir sicher, dass wir als Sieger vom Platz gehen werden«, betont Lerandy.
 

 


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