Landesliga 1 
Viel Arbeit für den SV Hausach auf der sportlichen Großbaustelle
Benjamin Bruckner trägt viel Verantwortung. Bildquelle Marc Faltin

Im Internet unter www.svhausach.de begrüßt der Vorsitzende Bernd Waidele die Interessierten auf der Start-Seite so: »Unsere Website befindet sich gerade im Neuaufbau – und bekanntermaßen nicht nur die«. Denn auf dem Fußballplatz entstand im Juni aufgrund zahlreicher Abgänge eine sportliche Großbaustelle beim SV Hausach, die seit einer Woche noch etwas größer geworden ist. Weil sich die einstige Nummer eins im Kinzigtä- ler Fußball von Spielertrainer Meller Aziz getrennt hat. Wodurch der ohnehin schon minimal besetzte Kader für ein Landesliga-Team quantitativ und qualitativ noch dünner wurde. Von daher hielt sich der Frust beim SVH über die Absage des letzten Liga-Spiels gegen Rastatt in Grenzen. Und die zentrale Frage lautet: Wer könnte Aziz beerben? Mit konkreten Namen als mögliche Nachfolger kann Florian Fuchs, der 2. Vorsitzende des SVH, noch nicht dienen. Die Vorstandsspitze richte sich diesbezüglich auf viel Arbeit in den nächsten Wochen ein. Auch ob es wieder ein Spielertrainer werden soll oder ob die Lösung Clemens Herrmann hei- ßen könnte, sei offen. Herrmann wechselte vor der Saison von der DJK Prinzbach als angedachter Co-Trainer von Kevin Bürgelin zum SVH. Als Bürgelin doch nicht weitermachen wollte, stellte Herrmann den Kontakt zu Aziz her, den er beim Trainer-Lehrgang kennengelernt hatte. Der 29-jährige Aziz, zuletzt für den Verbandsligisten Kehler FV am Ball, ergriff die Chance, ins Trainergeschäft einzusteigen. Herrmann assistierte und war auch als Abwehrspieler öfter als geplant im Einsatz. »Wir brauchen einen Trainer, der in der Mannschaft den Glauben an die eigene Stärke wieder wecken kann«, betont Fuchs, »denn die Mannschaft hat Potenzial«. Beim 1:5 in Schutterwald, dem letzten Punktspiel des SVH im Jahr 2017, habe von Anfang an die Gegenwehr gefehlt, »auch die Körpersprache war ein Alarmzeichen für uns«, so Fuchs, der den Kader in der Winterpause verstärken will. Für das Schlusslicht stehe zwar »ein langer Weg« bevor, aber die Chance auf den Klassenerhalt sei nicht zuletzt mit Blick auf die dichte Abstiegszone trotz 12 Punkten und 19:39 Toren da. Und der SVH habe in den jüngsten Jahren schon einige kritische Situationen überstanden. »Panik gibt es keine im Verein«, sagt Fuchs.


Werde Teil der Fußball-Community in der Ortenau und repräsentiere Deinen Verein.
Am Ende der Saison verlosen wir
attraktive Prämien!