Landesliga 1 
Landesliga: Schutterwald will endlich ersten Sieg einfahren
Der Trainer des FV Schutterwlad, Frank Berger, möchte den ersten Dreier einfahren.
Der TuS Durbach muss zum SV Hausach

SV Hausach - TuS Durbach

Der TuS Durbach reist am 5. Spieltag der noch jungen Landesliga-Saison zum SV Hausach. Anpfiff ist morgen um 15:30 Uhr. Beim TuS Durbach kann man mit den bisher gezeigten Leistungen durchaus zufrieden sein. Die Mannschaft um Trainer Jan Haist ist nach vier Spielen noch ungeschlagen und liegt auf dem 3. Tabellenplatz. Auch Co-Trainer Stefan Albers ist mit der aktuellen Situation zufrieden: »Wir wussten, dass die ersten Partien ein echter Gradmesser werden und uns alles abverlangt wird. Die Mannschaft hat konzentriert gearbeitet und steht verdient im Soll«, resümiert Albers und richtet den Fokus auf Samstag: »Hausach ist ein unangenehmer Gegner. Wir müssen den Schwung der letzten Wochen mitnehmen und auf den Punkt konzentriert sein, um die drei Punkte einzufahren.« Die Kinzigtäler um Spielertrainer Meller Aziz starteten gut in die Saison, mussten sich in den letzten beiden Partien jedoch geschlagen geben. Auch deshalb wird die Motivation groß sein, die Punkte in Hausach zu behalten. Der Vorjahres-Vizemeister steht somit wieder vor einer schweren Aufgabe, denn die Gastgeber verfügen trotz einer neu formierten Mannschaft über genügend Qualität im Kader und werden dem TuS Durbach wieder einmal alles abverlangen. Bei Durbach kehrt Marco Maier wieder in den Kader zurück. Kompensieren muss man allerdings den zuletzt stark aufspielenden Said Saglam. Zudem fehlt weiterhin Top-Stürmer Jan Philipowski auf unbestimmte Zeit.

 


FV Schutterwald - SV Oberkirch

Zum Auftakt des fünften Spieltags der Fußball-Landesliga trifft der FV Schutterwald im heimischen Waldstadion bereits heute Abend (19 Uhr) auf den SV Oberkirch. Rund läuft es bei den Mannen von Trainer Frank Berger in dieser Saison noch nicht, gehen die GrünWeißen doch als Tabellendreizehnter in die Partie und sind nach den ersten vier Partien weiterhin sieglos. Auf drei Remis zum Auftakt folgte am vergangenen Sonntag die erste Saisonniederlage gegen den SV Bühlertal. 3:4 musste man sich am Ende in einer aufregenden Partie geschlagen geben. Eine Niederlage, die Berger immer noch ärgert, da der Tabellenführer und Verbandsligaabsteiger zwar die erwartet schwere Aufgabe war, aber auch dort etwas Zählbares für das junge Schutterwälder Team drin war. »Mund abputzen und weitermachen« lautet daher die Devise beim FVS, der nun unter Flutlicht heute Abend endlich den ersten Dreier der Saison einfahren möchte. Der Gegner aus Oberkirch, der den frühzeitigen Klassenerhalt als Ziel ausgegeben hat, steht derweil als Tabellensechster im Soll. Zwei deutliche Siege konnten vom Team des ehemaligen Kehler Trainers Helmut Kröll zuletzt gefeiert werden. Schutterwald weiß also um die Schwere der Aufgabe. Personell steht Berger mittlerweile fast der gesamte Kader zur Verfügung. Lediglich Yannic Erhardt wird verletzt ausfallen. Marvin Schillinger ist angeschlagen, sein Einsatz steht noch auf der Kippe. Mit einigem Selbstvertrauen im Gepäck reist der SV Oberkirch nach Schutterwald, denn mit dem Auftritt seiner Schützlinge in den letzten beiden Partien ist Trainer Helmut Kröll zufrieden. »Besonders das 4:0 im Weinfestspiel gegen Rastatt hat gezeigt, dass wir deutlich stabiler geworden sind.« Allerdings sind die Renchtäler nicht Favorit. »Ich habe die Mannschaft von Frank Berger am vergangenen Sonntag beim Gastspiel in Bühlertal beobachtet. Die haben dort ein richtig gutes Spiel gezeigt und dem aktuellen Tabellenführer alles abverlangt«, hat Kröll großen Respekt vor dem heutigen Kontrahenten. Die personellen Voraussetzungen beim SVO sind bestens: »Alle Mann an Bord, auch wenn noch einige Spieler Trainingsrückstände aufweisen«, meldet Kröll.

 

VfR Willstätt - SV Oberharmersbach

Im Duell der beiden LandesligaAufsteiger musste sich der SV Oberharmersbach zuletzt gegen die starke OberligaReserve des SV Oberachern mit 0:1 geschlagen geben und blieb damit auch am vierten Spieltag noch ohne Sieg. Dabei wäre ein Unentschieden möglich gewesen, doch fehlte bei zwei Chancen in der Nachspielzeit auch das nötige Glück. Trotz der Niederlage enttäuschten die Gastgeber keineswegs und für Trainer Manfred Hellmig war es wichtig zu sehen, dass seine Mannschaft in der Schlussphase noch Kraft hatte, um den Gegner in Bedrängnis bringen zu können. Während die Abwehr wieder zur alten Stärke und Sicherheit zurückgefunden hat, gingen die Stürmer nun im dritten Spiel in Folge leer aus. Nicht nur am vergangenen Spieltag zeigte sich das derzeitige Manko des SVO: Chancen sind da, werden aber nicht genutzt. »Wir müssen Geduld haben«, meinte Hellmig, der natürlich so schnell wie möglich aus dem Tabellenkeller raus will. Dazu braucht es aber endlich einen Sieg. Vielleicht platzt am Sonntag (15 Uhr) bei Mitaufsteiger VfR Willstätt der Knoten. Bis auf den verletzten Georg Boser ist der Spielerkader wieder komplett.

 

 

Oberachern II - Elchesh. Sonntag, 15 Uhr

Die zweite Mannschaft des Oberligisten SV Oberachern sorgt kräftig für Furore. Nach dem 2:2 zum Saisonauftakt gegen Vizemeister TuS Durbach folgten drei Siege in Sinzheim (3:2), gegen Altdorf (3:0) und zuletzt ein 1:0 beim Mitaufsteiger SV Oberharmersbach. Wenn man dem Team von Trainer Stefan Geppert derzeit überhaupt einen Vorwurf machen kann, dann ist dies der fahrlässige Umgang mit den oft herrlich herausgespielten Möglichkeiten. Jetzt gastiert am Sportfestsonntag mit dem RW Elchesheim eine Mannschaft im Waldseestadion, die sich zuletzt von ihrer besten Seite präsentierte. »Vor allem die schnellen und konsequent ausgespielten Konter sowie die Gefährlichkeit bei Standards gilt es zu unterbinden. Die Mannen von Spielertrainer Florian Huber spielen Jahr für Jahr eine bessere Saison in der Landesliga«, mahnt Oberacherns Coach Stefan Geppert, und verspricht: »Wir wollen unseren positiven Lauf fortsetzen. Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft wieder an ihre Leistungsgrenze gehen wird und ihre Dynamik auf den Platz bringt«.

Freistett - Bühlertal Sonntag, 15 Uhr Ein Zähler hat der SV Freistett nach vier Spieltagen auf dem Konto. Da spricht selbst Freistetts Fußball-Abteilungsleiter Sebastian Schmidt von einem »klassischen Fehlstart« und ist natürlich nicht zufrieden über diese Situation. »Gegen Elchesheim hat der Gegner individuelle Fehler knallhart bestraft und wir fangen uns sechs Tore ein, obwohl wir über weite Strecken die Partie offen gestalten konnten«, grantelt Schmidt. Doch es soll nur eine Momentaufnahme sein. »Jetzt gilt es Ruhe zu bewahren und sich aus dieser schwierigen Situation herauszuarbeiten. Zu einem so frühen Zeitpunkt der Saison ist noch lange nichts verloren und unsere Mannschaft hat letzte Runde gezeigt, zu welchen Leistungen sie in der Lage ist. Dahin müssen wir zurückfinden«, ist die Forderung des Abteilungsleiters. Allerdings ist die Hausaufgabe gegen Spitzenreiter SV Bühlertal alles andere als leicht. »Wir müssen eine Topleistung abrufen, um punkten zu können. Vielleicht gelingt uns aber in dieser Konstellation eine Überraschung«, hofft Schmidt. Andreas Huber kehrt wieder in den Kader zurück, dafür fehlt Kevin Sackmann. Thomas Schneider steigt in den Trainingsbetrieb ein.

 

Oppenau - Altdorf Sonntag, 15 Uhr

Mit einem Zähler kehrte der TuS Oppenau vom Montagspiel aus Sinzheim zurück. Der Ausgleich der Renchtä- ler fiel jedoch erst kurz vor dem Schlusspfiff, war aber verdient, wie TuS-Spielertrainer Christian Seger rückblickend feststellt. »Das Ergebnis ist gerecht. Wir hatten in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel, konnten die Überlegenheit aber nicht in Tore ummünzen. In der zweiten Hälfte fiel mit dem ersten und einzigen Torschuss das 1:0 für Sinzheim. Ich bin froh, dass meine Mannschaft nach dem Rückstand nicht aufgegeben hat und zurück ins Spiel gekommen ist. Eine Niederlage hätte sie nicht verdient gehabt.« Mit dem FSV Altdort hat der TuS am heimischen Haldenhof eine sehr unangenehme Mannschaft mit starken Einzelspielern vor der Brust. »Wir werden uns der Aufgabe stellen und alles dafür geben, dass wir einen Dreier zu Hause notieren können«, verspricht der Spielertrainer dessen Einsatz am Sonntag genauso fraglich ist wie der von Torjäger Simon Vogt.


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