Landesliga 1 
Landesliga: Der Herbstmeister ist in Durbach zu Gast
Der Trainer des SV Oberachern II Stefan Geppert gastiert am Wochenende bei seinem ehemaligen Verein TuS Durbach. Bildquelle Peter Heck
Schutterwald Favorit trotz Personalnot

TuS Durbach – SV Oberachern II

Am ersten Spieltag der Rückrunde empfängt Vorjahres-Herbstmeister TuS Durbach morgen um 14.30 Uhr den frisch gebackenen Landesliga-Herbstmeister SV Oberachern II im GrafMetternich-Stadion. Mittlerweile ist die Hälfte der Saison gespielt, was jedem Team die Möglichkeit gibt, ein Fazit nach der ersten Halbserie zu ziehen. Dieses Resümee fällt beim Gast aus Oberachern sicherlich positiver aus als bei den Blau-Wei- ßen aus dem Rebland. Die Elf von Trainer Stefan Geppert steht nach einer starken Hinserie auf einem verdienten ersten Platz. Dies ist ein gro- ßer Erfolg für die OberligaReserve, die im Sommer als Meister der Bezirksliga Baden-Baden in die Landesliga aufgestiegen ist. »Der SV Oberachern ist qualitativ ohne Zweifel eines der besten Teams dieser Liga und nach der Herbstmeisterschaft auch absoluter Favorit für die kommende Begegnung«, hat Durbachs Trainer Thomas Brombach Respekt vor den Gästen, freut sich aber dennoch auf die kommende Partie: »Dieses Spiel ist natürlich ein Besonderes für uns, denn gerade uns Trainer verbindet eine jahrelange Freundschaft. Dennoch werden wir innerhalb der 90 Minuten alles dafür tun, um dem Tabellenführer ein Bein zu stellen.« Auch beim TuS Durbach spielt man bisher eine ordentliche Runde, tappt allerdings mit bereits acht Unentschieden aus 15 Spielen tabellarisch auf der Stelle. Auch die Heimbilanz ist durchaus ausbaufähig: Mit nur zwei Siegen steht man lediglich auf Platz zehn der Heimtabelle. Für reichlich Brisanz ist somit gesorgt und man kann sich – wie auch schon beim 2:2 im Hinspiel – auf eine spannende Partie freuen. Personell kann das Durbacher Trainer-Trio, abgesehen von den Langzeitverletzten, aus dem Vollen schöpfen.

 


FV Schutterwald – SV Hausach

Zum Rückrunden-Start in der Fußball-Landesliga steht für den FV Schutterwald erneut ein Heimspiel auf dem Programm. Gegner am Sonntag (14.45 Uhr) ist der SV Hausach mit dem ehemaligen Schutterwälder Spieler Meller Aziz, der dort mittlerweile die Rolle des Spielertrainers übernommen hat. Der FV Schutterwald konnte zuletzt einen 3:1-Erfolg über Aufsteiger SV Oberharmersbach feiern. Nach einer sehr guten ersten Hälfte, in der lediglich die Chancenverwertung zu bemängeln war, machte man sich im Anschluss nach Unkonzentriertheiten das Leben selbst schwer und ließ den Gegner nochmals rankommen. Gegen den SV Hausach möchte man nun die gute Heimausbeute weiter ausbauen, schließlich blieb der FVS in bislang acht Partien im Waldstadion ungeschlagen. Der SV Hausach reist als Tabellenletzter nach Schutterwald. Dies könnte sich allerdings schnell ändern, angesichts der engen Konstellation im Tabellenkeller. Mit Willstätt und Oberharmersbach liegen zwei Teams nur wegen des Torverhältnisses vor dem SVH. Allerdings muss sich Team von Aziz auch vom vergangenen Wochenende erholen, wo man beim 0:5 auf eigenem Platz gegen den VfB Bühl absolut chancenlos war. Schutterwalds Trainer Frank Berger ist derweil nicht um seine personellen Möglichkeiten zu beneiden, denn zusätzlich zu den ohnehin Fehlenden Spende, Schillinger, Sauer und Erhardt sind aktuell auch Giedemann, Schneckenburger und Leidinger angeschlagen und drohen auszufallen. Im letzten Heimspiel des Jahres 2017 hat man sich trotzdem einen Sieg zum Ziel gesetzt.

 

 


SV Oberharmersbach – FV Elchesheim

Nach der überzeugenden Leistung beim Heimsieg gegen Altdorf konnte der SV Oberharmersbach (14. Platz/12 Punkte) in Schutterwald zur Enttäuschung vieler mitgereister Zuschauer die Erwartungen nicht erfüllen und verlor mit 1:3. Im Kellerduell am Sonntag (14.45 Uhr) gegen den nur zwei Punkte besseren Tabellenelften FV Elchesheim könnte die Mannschaft von Trainer Manfred Hellmig mit einem Sieg am Gegner vorbeiziehen. In Schutterwald agierte der SVO im ersten Durchgang wie ein potenzieller Absteiger, mit vielen Fehlern im Stellungsund Aufbauspiel. Nach dem 0:2 zur Pause fand der Gast dann eine deutlich bessere Einstellung zum Spiel, doch mehr als der Anschlusstreffer gelang nicht mehr. Zum Rückrundenauftakt erwartet der Aufsteiger nun am Sonntag den FV RW Elchesheim. »Wenn wir nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern wollen, müssen wir das Heimspiel unbedingt gewinnen«, gibt SVO-Coach Hellmig die Marschroute vor, zumal seine Truppe eine Woche spä- ter noch zum SV Bühlertal reisen muss. Doch auch die Gäste, die zuletzt in Altdorf überraschend deutlich mit 1:5 verloren, stehen mit nur 14 Punkten unter Zugzwang. Die Voraussetzungen für eine interessante Begegnung sind also gegeben.

 

 

Oberkirch – Oppenau Samstag, 14.30 Uhr

Für Trainer Helmut Kröll war die 0:1-Niederlage im letzten Vorrundenspiel gegen den VfR sehr ärgerlich. »Nach schwacher erster Halbzeit haben wir im zweiten Durchgang wieder zurück ins Spiel gefunden. Doch wie schon so oft in dieser Runde konnten wir aussichtsreichste Möglichkeiten nicht verwerten. Wenn man dann in der 90. Minute einen Elfmeter kassiert und plötzlich mit leeren Händen dasteht, ist das natürlich besonders bitter«, erklärt der Coach, der nun hofft, dass seine Schützlinge im Renchtal-Derby die richtige Reaktion zeigen. Allerdings hat Kröll großen Respekt vor den Gästen: »Oppenau hat eine überragende Hinrunde gespielt und Trainer Christian Seeger eine gute Mischung gefunden. Aber im Derby ist alles möglich. Außerdem haben wir noch Wiedergutmachung von der 0:2-Niederlage aus dem Hinspiel zu leisten. Meine Spieler werden hochmotiviert sein und im letzten Heimspiel des Jahres nochmals alles geben«. Bis auf Loic Gerard (verletzt) steht dem Coach der komplette Kader zur Verfügung. Einen Zähler notierte der TuS Oppenau beim Gastspiel in Rastatt. Eigentlich war dort ein Sieg eingeplant, man wollte die Tabellenführung festigen, erklärt Spielertrainer Christian Seger. Der TuS führte mit 1:0 und war auf einem guten Weg, aber trotz zwei Mann Überzahl in der Schlussphase ist es dann nicht gelungen gegen eine »Neun-Mann-Abwehr« den Sieg einzufahren. »Mit dem SV Oberkirch kommt nun ein besonderer Gegner, auf den wir uns freuen. Meine Truppe ist heiß auf dieses Spiel und wird alles daran setzen Oberkirch nicht ins Spiel kommen zu lassen«, ist die Vorgabe des Spielertrainers an seine Schützlinge. »Das Derby gegen Oberkirch ist für alle immer etwas Besonderes und in diesem Spiel will sich keiner eine Blöse geben und verlieren. Unser Ziel wird es sein auf keinen Fall zu verlieren und unsere gute Serie ohne Niederlage bis zu Winterpause aufrecht zu halten«, fügt TuS-Fußball-Abteilungsleiter Frank Spinner hinzu. Personell fehlen Patrick Braun und Steffen Schmeier. Jonas Schäuble und Dominik Treyer sind angeschlagen und deren Einsatz fraglich. Ob Christian Seger krankheitsbedingt spielen kann werde sich erst kurzfristig zeigen, informiert Spinner.

 

Sinzheim – Freistett Samstag, 17 Uhr

Der SV Freistett hat sich mit vier Zählern aus den beiden letzten Partien etwas Luft im Tabellenkeller verschafft und kann etwas befreiter in Sinzheim auftreten. »Zwar hätten wir mit einer besseren Chancenverwertung in Durbach auch den ersten Auswärtssieg verdient gehabt, trotzdem nehmen wir den Punkt gerne mit und sind froh mal wieder auf einem Nichtabstiegsplatz zu rangieren«, sagt Freistetts Fußball-Abteilungsleiter Sebastian Schmidt. Und weil man sich bis zur Winterpause ein kleines Polster zu den Abstiegsplätzen zulegen will, sollte das Team von Trainer Steve Schröter auch am Samstag in Sinzheim punkten, sogar dreifach. »Wir haben dort aus der Vorrunde etwas gutzumachen. Und wenn wir die Leistung der Vorwochen abrufen, bin ich sehr zuversichtlich«, blickt Schmidt hoffnungsvoll dem Duell unter Flutlicht im Fremersberg-Stadion entgegen. Personelle Änderungen wird es voraussichtlich keine geben, Coach Steve Schröter kann mit dem gleichen Kader wie in Durbach planen.

 

 

Ottenau – Willstätt Sonntag, 14.30 Uhr

Seinen ersten Auswärtssieg in der Landesliga feierte der VfR Willstätt ausgerechnet am letzten Vorrundenspieltag – er hat den Spielern und vor allem dem Punktekonto gut getan. Vorsitzender Stefan Hochwald: »In Durchgang eins hatten wir in Oberkirch die klareren Torchancen, in Durchgang zwei die Gastgeber, es war eigentlich ein klassischer 0:0-Kick. Doch in dieser Partie hatten wir endlich auch mal das Glück auf unserer Seite und konnten in der 90. Spielminute durch einen Strafstoß denSieg klar machen«. Es waren ereignisreiche Tage vor dem Spiel im Renchtal beim Neuling. Denn nach der Klatsche in Hausach wurde laut Hochwald intern »Tacheles geredet«. Und schließlich auch gehandelt. »Wir haben uns von den Spielern Clément Burglin, Houssam Rhourdaoui, Hugo Virapa und Lucky Eriamiantor getrennt«, bestä- tigt Hochwald. Dabei handelt es sich um Neuzugänge, die vor der Runde zum VfR gekommen sind. »Alles feine Fußballer, doch leider haben sie von der Mentalität nicht zum VfR Willstätt und unserer Philosophie gepasst«. Am Sonntag kommt es in Ottenau zum Neulings-Duell und gleichzeitig zu einem »SechsPunkte-Spiel«. Und Stefan Hochwald ist überzeugt: »Da erwartet uns eine kampfstarke Mannschaft auf einem großen und tiefen Platz, der schwer bespielbar sein wird. Wir müssen uns auf Abstiegskampf einstellen und entsprechend vorbereitet sein. Diese Partie kann nur durch Kampf und Leidenschaft gewonnen werden, diese Attribute müssen wir an den Tag legen. Minimalziel ist ein Zähler.«


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