Landesliga 1 
Landesliga: Brisantes Derby für den TuS Durbach
Oppenaus Spielertrainer Christian Seger hofft, dass er gegen Durbach wieder spielen kann. Bildquelle Iris Rothe
Schutterwald hofft auf ersten Saisonsieg

TuS Oppenau - TuS Durbach

Der TuS Durbach steht in der Fußball-Landesliga erneut vor einer hohen Auswärtshürde. Morgen um 17 Uhr muss die Mannschaft von Trainer Jan Haist im Derby beim TuS Oppenau antreten.

Auch wenn es am dritten Spieltag noch zu früh ist, aufgrund der Tabellensituation von einem Topspiel zu sprechen, hat das Derby dieses Prädikat dennoch verdient. Gastgeber TuS Oppenau, den man nach einem perfekten Saisonstart durchaus als Mannschaft der Stunde bezeichnen kann, empfängt den Vizemeister der Vorsaison aus Durbach, der mit vier Punkten aus zwei Spielen ebenfalls gut in die neue Runde gestartet ist. »Oppenau ist ein starker Gegner, der sich derzeit in einem guten Fahrwasser befindet. Uns erwartet dort ein gewohnt schweres Spiel mit hohem Tempo«, weiß TuS-Trainer Jan Haist um die Schwere der Aufgabe, gibt sich aber dennoch zuversichtlich: »Die Vorfreude auf das Derby ist riesig. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen werden.«
Für zusätzliche Brisanz sorgt, dass der TuS Oppenau noch eine alte Rechnung mit den Blau-Weißen offen hat. Denn im letzten Aufeinandertreffen im März entschieden die Durbacher das Spiel in einer packenden Schlussphase mit drei Toren in den letzten fünf Minuten mit 4:3 für sich.

Jan Bähr und Dennis Bienias werden im Vergleich zur Vorwoche wieder in den Durbacher Kader zurückkehren. Allerdings fehlt der bisher stark aufspielende Neuzugang Marco Maier (Flitterwochen).

 

 

FV Schutterwald - Rastatter DJK/SC

Zum zweiten Landesliga-Heimspiel in Folge kommt es für den FV Schutterwald am kommenden Sonntag (15 Uhr). Als Gegner erwarten die Grün-Weißen den letztjährigen Tabellenzehnten Rastatter SC/DJK im Waldstadion.

Der Gegner aus Rastatt steht mit drei Punkten aktuell auf Rang acht der Landesliga, konnte bislang aber nur im ersten Saisonspiel überzeugen, als man mit 3:2 beim VfB Bühl siegreich war. Im ersten Heimspiel am vergangenen Wochenende unterlag man dem SV Hausach mit 0:2 und schaffte es somit nicht, den guten Saisonstart weiter auszubauen.

Die gastgebende Mannschaft von Frank Berger peilt derweil im dritten Saisonspiel den ersten Sieg an, nachdem man mit zwei Unentschieden in Hausach und zuletzt im Heimspiel gegen Elchesheim gestartet ist. Die Formkurve des FVS zeigte dabei aber zuletzt klar nach oben. Gegen Elchesheim konnte die junge Mannschaft ihre Torchancen aber nicht konsequent genug nutzen und sich somit nicht für den betriebenen Aufwand belohnen. Nicht verwunderlich ist es daher, dass Coach Berger in der Trainingswoche sein Augenmerk auf die Verbesserung im Torabschluss legte.

Mit Giedemann und Zuska

Erfreulich ist für ihn auch, dass wieder ein paar Alternativen in den Kader zurückkehren. Chris Giedemann ist nach Gelb-Rot-Sperre wieder einsatzberechtigt. Beim Toreschießen helfen kann am Wochenende auch wieder Andreas Zuska. Der Top-Torjäger der vergangenen Saison kehrt, genau wie Marius Nüssle, nach Urlaub wieder in den Kader zurück. Fabian Till konnte nach langer Verletzungspause gegen Elchesheim bereits wieder einen Kurzeinsatz feiern. Verzichten muss Berger aber wohl auf zwei andere Offensivkräfte. Marvin Schillinger weilt am Wochenende im Urlaub und Maximilian Delakowitz musste bei seinem Startelf-Debüt gegen Elchesheim wegen einer Bänderverletzung vom Feld. Sein Einsatz ist fraglich

 


Oberachern II - Altdorf Sonntag, 15 Uhr

»Nach dem Derby gegen Durbach konnten wir mit einer stark veränderten Mannschaft in Sinzheim einen verdienten Auswärtssieg erringen. Der Start in die neue Liga ist bis dato geglückt, auch wenn sicherlich noch nicht alles rund läuft«, so das Fazit von Oberacherns Coach Stefan Geppert. Jetzt kommt mit dem FSV Altdorf der Vorjahresvierte ins Waldseestadion. Keine leichte Aufgabe für das Team um Kapitän Julian Hauer. Gästecoach Christoph Oswald, der bei Bedarf auch noch selbst die Kickstiefel schnürt, ist so etwas wie der Otto Rehhagel der Landesliga. Für den langjährigen ehemaligen Oberligaspieler (SC Freiburg II, Bahlinger SC) ist es mittlerweile seine neunte Saison beim FSV. SVO-Trainer Geppert kennt die Stärken der Gäste ganz genau: »Die besitzen eine sehr kompakte und umschaltstarke Mannschaft und bestechen durch kollektiven Teamgeist, gepaart mit einer kontinuierlichen spieltaktischen Weiterentwicklung. Unsere Mannschaft wird jedenfalls vor eine große Aufgabe gestellt.

 

Hausach - Oberkirch Samstag, 15.30 Uhr

Zwei Niederlage - der SV Oberkirch hat den Saisonstart verpatzt, obwohl das Team sowohl gegen den TuS Oppenau als auch den VfB Bühl auf Augenhöhe war. » Wir müssen aus den vielen Chancen, die wir uns erarabeiten, mal Kapital schlagen. Das größte Manko ist derzeit die Chancenverwertung«, weiß SVO-Trainer Helmut Kröll, wo der Schuhdrückt. Auch beim 0:2 gegen Bühl hatte sein Team in den ersten 45 Minuten mehrere Möglichkeiten in Führung zu gehen. Nach den Platzverweisen gegen Eyenga und Gentner wurde es dann schwierig noch einen Remis zu holen. »In Hausach wird es schwer. Ich habe die Kinzigtäler in Rastatt beobachtet. Die haben ihre Chancen effektiv genutz und mit Spielertrainer Meller Aziz und Benjamin Bruckner starke Akteure in ihren Reihen. Unser Ziel ist es aber, etwas Zählbares aus Hausach mitzunehmen«, so Trainer Helmut Kröll, der auf Benjamin Gentner (gesperrt), Aaron Huber, Anicet Eyenga (gesperrt), Bekir Basar, Ethem Anac und Mato Sokcevic verzichten muss. Wieder zurück im Kader ist Stefan Dierle.

 

Freistett  Oberharmersb. Sonntag, 15 Uhr

Beide Mannschaften können mit dem Saisonstart nicht zufrieden sein. Während der SV Freistett zwei Niederlagen kassierte, konnte Neuling Oberharmersbach wenigstens einen Zähler in der »Liga-Eingewöhnungsphase« notieren. »Mit dem Start sind wir natürlich nicht zufrieden. Die Leistung gegen Altdorf war allerdings bereits besser als gegen Sinzheim und ein Punkt wäre verdient gewesen. Zwar ließ Altdorf am Ende einige gute Konterchancen liegen, doch wir hätten nach der Pause beim Stand von 1:1 und drei Hochkarätern ebenso auf die Siegerstraße einbiegen können«, resümiert SVF-Pressesprecher Sebastian Schmidt. Jetzt ist ein Sieg Pflicht für das Team von Trainer Steve Schörter. Und Sebastian Schmidt ist zuversichtlich, dass das auch gelingen wird. »Auch wenn verletzungsund urlaubsbedingt einige Akteure fehlen, wird eine schlagkräftige Truppe auf dem Platz stehen«, ist er überzeugt.

 

Willstätt - Sinzheim Sonntag, 15 Uhr

Beide Teams haben drei Zähler auf dem Konto und wollen jetzt natürlich mehr. Vor allem Neuling Willstätt möchte Heimstärke demonstrieren nach der Niederlage in Durbach. »Wir haben in Durbach ein temporeiches Landesligaspiel gesehen. In der ersten halben Stunde konnten wir dem Favoriten Paroli bieten und hätten mit etwas Glück führen können. Danach übernahm Durbach die Spielkontrolle und gewann am Ende verdient 2:0. Den Unterschied machte Torjäger Jan Philipowski, der das 1:0 selbst erzielte und vor dem Strafstoß zum 2:0 nur durch ein Foulspiel zu stoppen war«, analysiert VfR-Vorsitzender Stefan Hochwald den Auftritt der Elf von Trainer Asbet Asa im Weinort. Hochwald erwartet gegen Liga-Dino Sinzheim am Sonntag eine schwere Aufgabe für sein VfR-Team. Personell hat sich kaum etwas geändert. Yannick Assenmacher fehlt noch bis September, Tim Steurer ist auf Weltreise, Benjamin Staab verletzt, Mohamed Adda, Hugo Virapa und Concorde Nyaminani fehlen urlaubsbedingt. Gesperrt ist Manuel Klumpp. Dafür kehrt Clement Burglin zurück ins Team.
 


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