Kreisliga A Süd 
Kreisliga A Süd: DJK Prinzbach vor hoher Derbyhürde
Trainer Patrick Hummer und der Zeller FV möchten im Derby gegen Prinzbach nachlegen. Bildquelle Ulrich Marx
Wegweisendes Spiel für den SC Kuhbach-Reichenbach

Am 14. Spieltag der Kreisliga A, Süd (Sonntag, 14.30 Uhr) muss sich der frisch gebackene Tabellenführer SG Nonnenweier-Allmannsweier beim Aufsteiger in Grafenhausen beweisen, während Schlusslicht SC Kuhbach-Reichenbach im Kellerduell gegen den SV Kippenheim vor einem wegweisenden Spiel steht. Auch die DJK Prinzbach steht im Heimspiel gegen Bezirksliga-Absteiger Zeller FV vor einer ganz schweren Aufgabe.

 


Grafenhausen – Nonnenweier-Allmannsweier

Ein eher schwaches, behäbiges Spiel seiner Truppe sah Nonnenweier-Allmannsweiers Coach Sebastian Blum im Heimspiel gegen den VfR Hornberg. »Wir haben nicht unseren besten Tag erwischt. Zwar konnten wir den Dreier einfahren, diese Woche muss aber wieder deutlich mehr kommen«, so Blum nach dem knappen 2:1-Erfolg. Da der SV Mühlenbach beim Zeller FV Punkte ließ, steht nun die SG an der Tabellenspitze. Doch gleichzeitig warnt Blum vor dem kommenden Gegner: »Mit 18 Punkten steht Grafenhausen als Aufsteiger super da, wir werden sie nicht auf die leichte Schulter nehmen.« Blum erwartet eine klare Leistungssteigerung seiner Jungs, die ohne Kolb (Rotsperre) und Hundertpfund (privat verhindert) auskommen müssen.

 

 

Prinzbach – Zeller FV

Obwohl die DJK Prinzbach im Derby beim ASV Nordrach eine ansprechende Leistung zeigte, kam man über ein 2:2 nicht hinaus. Auch Simon Christ, Spielausschuss der DJK, sprach von zwei geschenkten Punkten. »Wir waren über 90 Minuten das bessere Team und hätten uns den Dreier verdient gehabt, das ist extrem ärgerlich«, so Christ. Trotzdem ist man mit der Bilanz von vier ungeschlagenen Spielen in Folge zufrieden. Zu Hause steht diese Woche nun schon das nächste Derby gegen den Zeller FV an. »Die Gäste spielen einen guten Fußball, wir sind gewarnt.« Trotz der schweren Aufgabe will die DJK vor heimischem Publikum auf Sieg spielen und ungeschlagen bleiben. Der Einsatz von Walter ist fraglich, Echle und Beck fallen sicher aus. Dafür ist Christ wieder dabei. Durchaus zufrieden war Jochen Armbruster, Co-Trainer beim Zeller FV, nach dem knappen 1:0-Sieg im Topspiel gegen Mühlenbach. »Wir haben als Team kompakt agiert und wenig zugelassen. Daher geht der Dreier absolut in Ordnung.« Im Derby bei der DJK Prinzbach rechnet er nun mit einem ähnlich schweren Spiel. »Wir müssen auf dem kleinen Kunstrasen schnell auf Betriebstemperatur kommen, um den Gegner zu kontrollieren«, so Armbruster. Die Elf von Coach Patrick Hummel rangiert aktuell mit 28 Punkten nur einen Zähler hinter dem Tabellenführer Nonnenweier-Allmannsweier. »Wir wollen nachlegen und unsere Serie ausbauen«, fordert Armbruster.

 


Schiltach – Nordrach

Nach drei Niederlagen in Folge konnte der ASV Nordrach im Derby gegen die DJK Prinzbach endlich wieder einen Punkt einfahren. Trotz 2:0-Führung kam die Granzow-Elf über ein 2:2 aber nicht hinaus. Die Luft im Abstiegskampf wird immer dünner und diese Woche muss der ASV ausgerechnet zum gut gestarteten Tabellensechsten nach Schiltach.

 

 

Kippenheim – Kuhbach-Reichenbach

Aufgrund des starken Regens war der Rasenplatz beim SC Kuhbach-Reichenbach am vergangenen Sonntag unbespielbar und die Partie gegen die Landesliga-Reserve des FSV Altdorf musste abgesagt werden. So steht die Elf um Coach Fabian Kaiser mit zwei Spielen weniger und acht Punkten am Tabellenende. Im Kellerduell gegen den nur ein Rang besser platzierten SV Kippenheim stehen die Schuttertäler nun vor einem wegweisenden Spiel.

 

 


SV Mühlenbach – SC Orschweier

»Wenn man die kompletten 90 Minuten betrachtet, geht der 1:0-Sieg des Zeller FV in Ordnung«, bleibt Stephan Schmid, Trainer des entthronten Spitzenreiters SV Mühlenbach, objektiv. Nun heißt es für den neuen Tabellenzweiten, gegen den SC Orschweier, »einen der Topfavoriten«, in die Erfolgsspur zurückzufinden. »Der SCO ist eine sehr ausgeglichene Mannschaft mit wenigen Schwächen, zudem haben sie mit Jonas Benz und Karl-Heinz Metzger zwei sehr torgefährliche Stürmer, die wir in den Griff bekommen müssen«, so Schmid. Hinter dem Einsatz von Jürgen Neumaier (Knie) und David Brucker(Oberschenkel-Probleme) steht noch ein Fragezeichen. Definitiv ausfallen weiterhin Lucas Brucker und Marcel Volk.

 


FC Kirnbach – FSV Altdorf II

Aufgrund der ersten Halbzeit gewann der FC Kirnbach verdient mit 3:1 beim SV Oberwolfach II, »da waren wir deutlich präsenter als der SVO«, so Co-Trainer Armin Badke. Nun muss der FC Kirnbach (5./24) aber auf der Hut sein. »Altdorf II hatte eine unfreiwillige Pause und bestritt die Spiele davor erfolgreich, wir werden den Gegner also nicht unterschätzen«, sagt Badke. Trotzdem will die Elf um Trainer Mike Seidelweiter in der Tabelle nach oben steigen. »Dazu müssen wir zwei gute Halbzeiten spieln, aggressiv und zielstrebig«. Daniel Wöhrle (beruflich) und Patrick Gutmann (Wadenprobleme) fehlen. Jürgen Mosmann ist wieder an Bord.

 

 

VfR Hornberg – SV Münchweier
 
Gegen den neuen Tabellenführer Nonnenweier/Allmannsweier machte der VfR Hornberg (8./18) ein sehr gutes Spiel. »Wir waren über 75 Minuten die klar bessere Mannschaft, hätten das Spiel in der ersten Halbzeit entscheiden können und 3:0 führen müssen. Deshalb war die 1:2 Niederlage ärgerlich und unnötig«, erklärt VfR-Trainer Francisco »Kiki« Sanchez. Jetzt muss im Heimspiel gegen den SV Münchweier (10./15) ein Sieg her. »Doch es wird keine leichte Aufgabe, wir müssen die Spitzer-Brüder in Griff bekommen«, warnt Sanchez, ist jedoch zuversichtlich: »Wenn wir so wie zuletzt spielen, mit den Chancen aber nicht so leichtfertig umgehen, sollte ein Sieg drin sein«. VfR-Torjäger Mario Schwendemann quält sich seit Wochen mit muskulären Problemen durch, sein Einsatz ist fraglich.
 

 

SV Steinach – SV Oberwolfach II

Mit 4:3 gewann der SV Steinach (9./15) beim SV Münchweier. Fürs Team von Trainer Markus Armbruster heißt es jetzt, daheim im Derby gegen den SV Oberwolfach II (13./10) nachzulegen. Die Oberwolfacher Bezirksliga-Reserve verlor zuletzt 1:3 gegen den FC Kirnbach. Die Fleig-Truppe will nun dagegenhalten und Zähler einfahren.
 
 


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