Kreisliga A Nord 
Kreisliga A Nord: Zell-Weierbach vor einer Pflichtaufgabe
Jochen Schmeier (am Ball) und der VfR Elgersweier möchte bei der Reserve des SV Stadelhofen nachlegen.
Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht SC Sand

Ligaprimus SV Oberschopfheim strebt am 10. Spieltag der Fußball-Kreisliga A, Nord (Sonntag, 15 Uhr) schon morgen im Topspiel gegen den SV Linx II den zehnten Sieg in Folge an, während Windschläg beim SV Freistett II auf Wiedergutmachungskurs ist. Der FV Zell-Weierbach möchte sich zu Hause gegen Schlusslicht Sand durchsetzen, der FC Ottenheim steht bei der DJK Tiergarten-Haslach unter Zugzwang.


Linx II - Oberschopfheim (Sa. 17.30 Uhr)

Obwohl Tabellenführer SV Oberschopfheim gegen den SV Stadelhofen II nicht das beste Spiel ablieferte, reichte es für den zehnten Sieg in Folge. Und die Siegesserie geht weiter: Im Bezirkspokal setzte sich der SVO am Mittwoch mit 1:0 gegen Bezirksligist SC Offenburg durch und zog damit ins Halbfinale ein. »Wir haben einen Lauf und fahren nun mit viel Selbstvertrauen zum Spitzenspiel nach Linx«, so Trainer Sebastian Bruch, der den nächsten Dreier landen möchte und gleichzeitig vor dem Gegner warnt: »Wir wissen um die Spielstärke und die gut ausgebildeten Einzelspieler, da müssen wir extrem aufpassen.« Nur mit einer konzentrierten Leistung über 90 Minuten könne der Tabellenführer auch als Sieger vom Platz gehen.

 

 

Freistett II - Windschläg (So. 13 Uhr)

Von einer unglücklichen Niederlage sprach Windschlägs Coach Dieter Schindler nach dem 1:2 gegen ZellWeierbach: »Den ersten Durchgang haben wir verschlafen. Nach dem Seitenwechsel waren wir dominant und haben uns durch ein Eigentor kurz vor Ende um den Lohn gebracht.« Beim SV Freistett II möchte die Schindler-Elf den ärgerlichen Punktverlust gleich wieder wettmachen. »Ich erwarte ein völlig anderes Spiel, zumal der Gegner nur mäßig gestartet ist«, weiß Schindler, der vor allem die Umstellung vom großen Rasenplatz auf den kleinen Kunstrasen als Problem ausmacht. »Das wird ein Spiel mit hoher Intensität und vielen Zweikämpfen, da müssen wir von Beginn an auf der Höhe sein. Dann können wir auch etwas Zählbares mitnehmen. Während Thiele, Kiricenko und Joggerst noch fraglich sind, fallen Falk, Bergmann sowie Holdermann auf jeden Fall aus.

 

 

Zell-Weierbach - Sand

Zell-Weierbachs Trainer Jürgen Lienhard war mit dem 2:1-Erfolg beim direkten Konkurrenten Windschläg sehr zufrieden. »Das war ein tolles Spiel. Im ersten Durchgang hatten wir mehr Anteile, danach der Gegner. Am Ende waren wir dann der glücklichere Sieger.« Gegen Schlusslicht SC Sand rechnet der Coach mit einem disziplinierten, charakterlich starken Gegner. »Das wird ein schwieriges Spiel für uns. Wir müssen es auf die Reihe bekommen, die Gäste über 90 Minuten konzentriert laufen zu lassen. Dann können wir vor heimischem Publikum drei Punkte einfahren.«

 

 

Tiergarten-Haslach - Ottenheim

Für den Tabellenvorletzten FC Ottenheim war beim 1:3 zu Hause gegen Wagshurst deutlich mehr drin. »Wir hatten gute Chancen, doch leider haben wir es verpasst, diese in Tore umzumünzen«, bedauerte Trainer Sebastian Zehnle. Nun richtet sich sein Blick aber auf die Aufgabe bei der DJK Tiergarten-Haslach. »Spielerisch sind wir auf einem guten Weg, deshalb bin ich davon überzeugt, dass wir auch auswärts zu unseren Chancen kommen werden und eventuell mit drei Punkten im Gepäck nach Hause fahren können«, so Zehnle, der in Sachen Personal endlich Licht am Tunnel sieht.

 

 

Stadelhofen II - Elgersweier

VfR-Coach Jörg Ziebold konnte mit dem 2:0 gegen den offensivstarken SV Renchen gut leben. »Allgemein haben wir zu viele Chancen zugelassen, da hatten wir Glück. Das Spiel hätte auch ganz anders ausgehen können«, freute er sich über den Sieg. Beim SV Stadelhofen II möchte der Bezirksliga-Absteiger nach drei Spielen ohne Niederlage seine Serie fortsetzen. »Der Gegner ist nur ganz schwer einzuschätzen, da man nie weiß, wer bei einer Reserve auf dem Platz steht«, sagt Ziebold und fügt an: »Deshalb konzentrieren wir uns nur auf unser Spiel. Wir müssen das komplette Leistungsvermögen abrufen, um den nächsten Dreier einzufahren.«

 

Wagshurst - Auenheim

Der FV Wagshurst bleibt nach seinem 3:1-Auswärtssieg in Ottenheim im oberen Tabellendrittel und die Truppe von Spielertrainer Tobias Mohr ist zu Hause auch gegen Auenheim Favorit. Endlich wieder ein Erfolgserlebnis melden die Gäste nach ihrem 5:1-Heimsieg gegen Freistett II. FVA-Spielausschuss Roman Adler: »Der Dreier war wichtig. Jetzt fahren wir nach Wagshurst und wollen dort punkten um uns von den hinteren Tabellenplätzen zu verabschieden. Die Moral und die Einstellung in der Mannschaft stimmt, darauf kann Trainer Hans Kloos aufbauen. Man sieht auch, dass unsere jungen und neuen Spieler immer mehr an Selbstvertrauen gewinnen.«

 


Renchen - Appenweier

Viel besser als es das 0:2 vermuten lässt präsentierte sich der SV Renchen in Elgersweier. Vorsitzender Gerhard Schrempp: »Wir konnten durchaus an die guten Leistungen vom Oberschopf heimer Spiel anknüpfen und hatten auch Chancen. Ein Punkt, wenn nicht sogar drei, wären möglich gewesen. Momentan werden wir einfach für jeden Fehler mit einem Gegentor bestraft. Daran müssen wir arbeiten. Gegen Appenweier ist Derby-Stimmung angesagt. Die Gäste werden ganz sicher hoch motiviert anreisen.« Der SV Appenweier fährt zuversichtlich in die Grimmelshausenstadt. Spielausschuss Christian Kornmeier: »Wir freuen uns auf das Derby. Das waren immer spannende und hitzige Duelle. Auswärts sollten wir unsere guten Leistungen jetzt auch mal mit Punkten belohnen. Unser Kader ist wieder etwas besser besetzt und mit der Unterstützung der Fans wird sich unser Team voll rein hauen.«

 

Legelshurst - Ödsbach

Nicht zufrieden waren die Gastgeber mit dem 1:1 gegen Tiergarten. TuS-Trainer Dietmar Baas: »Wir hatten uns deutlich mehr vorgenommen. Wir haben nach dem Rückstand zu Pause zwar nie aufgegeben, es aber gegen einen guten Gegner nicht geschafft das Spiel noch zu drehen. Dennoch möchte ich meine Mannschaft für ihren Einsatz loben. Im Duell der Tabellennachbarn gegen Ödsbach wartet erneut ein schwerer Brocken.« 2:0 gewann Ödsbach das Aufsteigerduell gegen Appenweier. Spielertrainer Patrick Braun: »Auch wenn der SVA insgesamt mehr Spielanteile hatte, war unser Sieg bestimmt nicht unverdient. Jetzt geht’s zum TuS Legelshurst der einige torgefährliche Spieler in seinen Reihen hat. Für uns gilt es deshalb hinten gut zu stehen.«

 


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