Kreisliga A Nord 
Kreisliga A Nord: TuS Windschläg hat in einiges gutzumachen
Der SV Oberschopfheim möchte den nächsten Sieg. Bildquelle Iris Rothe

Vor einem wegweisenden Spiel steht der TuS Windschläg nach der herben 0:9-Klatsche vergangene Woche am 25. Spieltag der Kreisliga A, Nord (Sonntag, 15 Uhr) zu Hause gegen den direkten Konkurrenten aus Freistett. Auch der FC Ottenheim und der VfR Elgersweier haben nach den jüngsten Niederlagen etwas gutzumachen. Tabellenführer SV Oberschopfheim kann seinen Vorsprung an der Spitze im Heimspiel gegen den SV Linx II ausbauen.


Sand – Zell-Weierbach (Samstag, 16 Uhr)

Ein Ausnahmespiel zeigte der FV Zell-Weierbach beim 9:0-Kantersieg zu Hause gegen den TuS Windschläg. Dementsprechend zufrieden war Trainer Jürgen Lienhard im Anschluss: »Wir haben in den ersten 20 Minuten jede Torchance versenkt und ab dann war die Begegnung quasi entschieden. Trotzdem werden wir den Sieg jetzt nicht überbewerten.« Im Auswärtsspiel bei Schlusslicht SC Sand möchte die Lienhard-Elf nachlegen: »Sand hat uns im Hinspiel gezeigt, dass sie ein gutes Team haben. Deshalb werden wir mit viel Respekt an die Aufgabe herangehen«, so der Coach, der einen Auswärtssieg anpeilt.

 

Oberschopfheim – Linx II (Samstag, 16 Uhr)

Von einem temporeichen Spiel gegen einen guten Gegner sprach Sebastian Bruch, Trainer des SV Oberschopfheim, nach dem 2:1-Erfolg beim SV Stadelhofen II: »Wir haben nach dem Rückstand Moral bewiesen und uns den Dreier verdient.« Mit viel Selbstvertrauen im Gepäck möchte der unangefochtene Tabellenführer im Heimspiel gegen den SV Linx II nun die 1:2-Hinspielniederlage wettmachen. »Die Gäste reisen mit einem spielstarken und jungen Team an. Wir müssen alles in die Waagschale werfen, um den nächsten Sieg einzufahren«, fordert Bruch.

 

 

Windschläg – Freistett II

Einen rabenschwarzen Tag erwischte der TuS Windschläg in Zell-Weierbach. Gleich neun Gegentreffer musste die Elf von Trainer Dieter Schindler am Ende hinnehmen. »Da gibt es nicht viel zu sagen. Wir müssen das abhaken und den Kopf frei kriegen, um schnell wieder in die Spur zu finden«, so der Coach. Gegen den punktgleichen Konkurrenten aus Freistett steht der TuS nun vor einem wegweisenden Duell. »Wir müssen das Spiel unbedingt gewinnen, um in der Tabelle wieder weiter nach oben zu rücken«, hebt Schindler den hohen Stellenwert der Begegnung hervor. Während Holdermann und Thiele in den Kader zurückkehren, steht hinter den Einsätzen von Falk und M. Gütle noch ein Fragezeichen.

 

Ottenheim – Tierg.-Hasl.

Obwohl der FC Ottenheim zur Pause mit 2:0 beim FV Wagshurst in Front lag, musste der Aufsteiger mit leeren Händen nach Hause fahren. »Natürlich ist das ganz bitter, erneut eine klare Führung verspielt zu haben«, fand Trainer Sven Wagner klare Worte. Zu Hause stehen die Schwanauer gegen Tiergarten-Haslach nun unter Zugzwang. »Für uns beginnen jetzt die Endspiele. Wir müssen unbedingt punkten, um unsere Chance auf den Ligaverbleib aufrechtzuerhalten. Wir müssen uns nur auf uns konzentrieren«, so Wagner.

 

 

Elgersweier – Stadelh. II

Etwas unglücklich lief es für den VfR Elgersweier bei der jüngsten 1:3-Niederlage in Renchen. »Die starke Offensive des Gegners hat uns zu schaffen gemacht«, bedauerte Trainer Jörg Ziebold den Punktverlust. Nichtsdestotrotz mischt der VfR immer noch im Rennen um den Aufstieg mit. Im Heimspiel gegen den SV Stadelhofen II möchte man nach drei Niederlagen in Folge daher endlich wieder gewinnen. »Die Gäste haben ein kompaktes, diszipliniertes und junges Team. Da werden wir alles reinhauen müssen«, weiß Ziebold, der bei seiner Truppe vor allem wieder Spaß und Freude sehen will
 

 

Sand – Zell-Weierbach

Für die Überraschung am vergangenen Wochenende sorgte der SC Sand mit seinem 3:2-Sieg bei der Reserve des SV Linx. Somit schaffte die Truppe von Trainer Viktor Stürz nach dem 1:0 in Windschläg den zweiten AuswärtsDreier in Folge. Jetzt kommt mit Zell-Weierbach ein Spitzenteam ins Hanauerland, das zuletzt den TuS Windschläg zu Hause mit 9:0 abfertigte. Es ist dennoch nicht anzunehmen, dass die Gastgeber dieses Spiel schon abgeschrieben haben und wer weiß, vielleicht sorgt der SC Sand wieder für positive Schlagzeilen.

 


Ödsbach – Legelshurst

Als eine verdiente Niederlage bilanzierte man in Ödsbach das 1:2 in Appenweier. Trainer Patrick Braun: »Nach dem anfänglichen Chancenplus für uns hatte Appenweier in der zweiten Hälfte gute Torchancen und nutzte eine zum Siegtreffer. Gegen Legelshurst müssen wir unsere Defensive stabilisieren und kompakt auftreten, damit wir die spielstarken und schnellen Gäste-Offensivspieler in der Griff
bekommen. Gelingt dies, ist sicher was drin für uns.«

3:0 geführt und noch 3:4 verloren. Diese Zahlen galt es nach der Niederlage in Tiergarten beim TuS Legelshurst zu verarbeiten. Trainer Dietmar Baas: »Wir haben in der Schlussphase sicher geglaubte drei Zähler verschenkt und so war ich am Ende mit der Leistung überhaupt nicht einverstanden. Zudem taten unglückliche Schiri-Entscheidungen gegen uns ihr Übriges und während beim Gegnerr so gut wie alles passte, waren wir in den entscheidenden Phasen nicht unbedingt mit Fortuna im Bunde. Jetzt geht es nach Ödsbach, wo die Vorzeichen für ein interessantes Spiel sprechen. Für uns wäre es an der Zeit, wieder einmal positive Schlagzeilen zu schreiben. Wenn wir in Ödsbach punkten wollen, müssen wir uns in der Defensive enorm steigern.«

 


Ottenheim – Tiergarten

Mit sechs Punkten innerhalb von vier Tagen hat Tiergarten-Haslach endgültig seinen Platz in der Verfolgergruppe von Spitzeneiter Oberschopf heim. Spielausschuss Philipp Ell: »Nachdem wir beim 4:3 gegen Legelshurst eine tolle Moral zeigten, haben wir gegen den SV Renchen über 90 Minuten eine Top-Leistung abgerufen. Die Tabelle ist für uns eine schöne Momentaufnahme, mehr aber auch nicht. Wir wissen, wo wir vor der Saison standen und schauen jetzt einfach von Spiel zu Spiel.«

 

 

Auenheim – Wagshurst

Nach der 3:4-Niederlage in Freistett muss man in Auenheim wohl mit der Kreisliga B planen. Spielausschuss Roman Adler: »Es ist sehr schade, dass sich unsere Bemühungen nicht gelohnt haben. Wir haben es zuletzt zwar immer wieder geschafft, den in der Tabelle oben angesiedelten Teams einiges abzuverlangen, jedoch konnten wir uns nicht belohnen. Die Mannschaft hat sich bestimmt ein paar Punkte mehr verdient. Jetzt treffen wir auf die Jungs aus Wagshurst, die uns sicher nichts schenken werden. Wir werden alles geben, um in den letzten Spielen noch einen für uns versöhnlichen Abschluss zu schaffen.« Die Gäste haben es am Mittwoch beim 0:2 gegen die Reserve des SV Stadelhofen verpasst, mit einem Heimsieg ganz nahe an die sicheren Regionen zu rücken. Jetzt gilt es abzuwarten, ob es für einem Dreier in Auenheim reicht.

 

Appenweier – Renchen

Der SV Appenweier ist derzeit richtig gut drauf. SportVorstand Stefan Sauer: »Durch die drei erfolgreichen Spiele haben wir den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze hergestellt. Mit Renchen und ihrem
Paradesturm erwartet uns nun eine sehr schwere Aufgabe. Dennoch glaube ich, dass mit der Einstellung der vergangenen Wochen auch hier alles möglich ist.« Die zwei letzten Spiele der Gäste gegen Elgersweier (3:1) und in Tiergarten (1:3) waren völlig unterschiedlich. Sportvorstand Gerhard Schrempp: »Folgerichtig auch die Ergebnisse. Unsere Verletztenliste wird immer länger, was uns vermehrt Schwierigkeiten macht. In Appenweier wird es schwer. Wir sehen uns nicht als Favorit, da der Gegner ja zurzeit beachtliche Ergebnisse liefert.«


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