Bezirksliga Herren 
FV Langenwinkel: Rasen ist schon bundesligareif!
Alles auf Angriff: Daniel Duschkin (hinten), Yasin Ilhan (am Ball) und Pavel Korobkin spielen erneut um den Aufstieg. Bildquelle Verein

Bei den Fußballern des FV Langenwinkel macht man vor der anstehenden Bezirksliga-Saison kein Geheimnis aus den eigenen Zielen: der Durchmarsch in die Landesliga soll es für den Aufsteiger sein. Dafür hat man sich im Sommer namhaft verstärkt.

 

Wer auf der Suche nach kleinen Brötchen ist, sollte um das Vereinsgelände des FV Langenwinkel einen Bogen machen. Die werden nämlich beim Bezirksliga-Aufsteiger nicht gebacken. »Wir wollen immer um den Aufstieg spielen, nicht um den Klassenerhalt«, erklärt Anton Dahinten, Sportvorstand des Clubs. 

Das Selbstvertrauen kommt nicht von ungefähr. Mit 13 Punkten Vorsprung auf den SV Kippenheim sicherte sich die Mannschaft von Trainer Dan Calinsecu souverän den Kreisliga-A-Titel in der Südstaffel. Mit sechs teils hochkarätigen Neuzugängen hat Dahinten mit seinem Team über den Sommer einen Anwärter auf die Bezirksliga-Meisterschaft zusammengestellt.

Konkurrenzkampf und Qualität steigen
»Der Konkurrenzkampf in der Mannschaft nimmt zu, und so steigt auch die Qualität«, so der Vorstand. Die Neuen seien schon sehr gut integriert und hätten gezeigt, was sie können. In Langenwinkel wurde darauf geachtet, jede Position doppelt zu besetzen. Das merken auch die Neuzugänge um die Torhüter Eugen Sokolov (OFV) und Andrej Graf (FC Mietersheim), Felix Reichmann, Carlos Angulo Arteaga (beide SV Kippenheim), Eduard Jung (DJK Prinzbach) und Alexandru Ghita (SC Lahr). »Jeder muss sich seinen Platz erkämpfen. Unser Trainer gibt keine Stammplatzgarantie«, erklärt Dahinten. Calinescu, der in seine dritte Saison an der Langenwinkler Seitenlinie geht, hat seine eigenen Vorstellungen, wie seine Mannschaft Fußballspielen soll. So ernannte er beispielsweise Ghita, der in Lahr zumeist in der Innenverteidigung auflief, zum neuen Mann hinter den Spitzen. Der Aufsteiger will so noch mehr Ballbesitz in den Partien haben. »Das ist unser Konzept. Unser Trainer hat das entwickelt, und es wird funktionieren«, ist Anton Dahinten überzeugt. 

Oben mitspielen sei das Ziel für die kommende Saison, und der Sportvorstand vermutet, »dass wir das werden«. Der Mannschaft soll aber kein Druck gemacht werden. Bei 30 Spielen könne man es sich auch erlauben, die ein oder andere Partie zu verlieren. 

Wer sonst noch oben mitspielen werde, da ist man sich in Langenwinkel noch nicht so sicher. »Ich kenne die Teams nicht«, gibt Dahinten zu. Man höre zwar die Namen von bestimmten Teams, ein Bild von der Konkurrenz will er sich aber nicht machen. »Wir nehmen jeden Gegner ernst und gehen jedes Spiel gleich an.«

Ruf des Geheimfavoriten
Den Ruf des Geheimfavoriten hat der Aufsteiger schon weg. Die eigenen Ansprüche decken sich zumeist mit den Einschätzungen der Gegner. »Es macht uns stolz, dass die Mannschaften uns respektieren«, sagt er. Dahinter stecke harte Arbeit. Bis zu drei Trainingseinheiten pro Woche, teilweise fast zweieinhalb Stunden lang. »Dan Calinescu will im Amateurbereich professionell arbeiten.«
Infrastrukturell mangelte es daran in den vergangenen Jahren. Der Platz sei zu klein, der Rasen nicht gut, so der Tenor. Bereits in der Aufstiegssaison habe sich das aber geändert, so Dahinten. »Wir haben einen bundesligareifen Rasen.« Auch wenn der Sportplatz verhältnismäßig klein sei, würde der Rasen zumeist in gutem Zustand sein. »Das kommt unserer Spielweise entgegen.«

 


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