Verbandsliga Südbaden 
SV Stadelhofen erwartet eine harte Saison
Die Neuzugänge des Fußball-Verbandsligisten SV Stadelhofen, hinten von links: Oliver Bruder (Co-Trainer), Lukas Jülg (Betreuer), Klaus Baudendistel (Torwart-Trainer), Yannick Caspar, Mike Menninger, Marius Berg, Markus Felka, Daniel Bistricky (Trainer), Christine Wallaston (Physio), Jörg Kühne (Sportlicher Leiter); vorn von links: Loic Caspar, Fabian Seeber und Victor Klein. Bildquelle Fritz Bierer
Am Ende der ersten Trainingswoche mit zwei Testspielen präsentierte Fußball-Verbandsligist SV Stadelhofen am Sonntag im Mührigwald-Sportpark den Spielerkader für die kommende Runde, die offiziell am Freitag, 4. August, 18.30 Uhr, in Stadelhofen angepiffen wird mit dem Ortenau-Derby gegen Oberliga-Absteiger Offenburger FV.

Der sportliche Leiter des SVS, Jörg Kühne, hatte beim Liga-Tag das »große Los«  gezogen und wünschte sich den OFV als Gegner. Trainer Daniel Bistricky dürfte eigentlich egal sein gegen wen seine Schützlinge antreten, denn aus seiner Sicht ist die Liga noch einen Tick stärker als in der vergangenen Saison. Der Coach hat dazu die Aufgabe, einige junge und unerfahrene Spieler  ans Liga-Niveau heranzuführen. Am morgigen Mittwoch, 19 Uhr, im Mührigwald-Sportpark testet der SV Stadelhofen gegen den Oberligisten SV Oberachern.   

Herr Bistricky, am 4. August wird die neue Saison angepfiffen. 18 Mannschaften zählt dann  die Verbandsliga, ein Team weniger als in der vergangenen Runde. Wie stark schätzen Sie die Liga ein?
Daniel Bistricky: Ich bin sicher, sie ist noch einen Tick schwerer, weil Bötzingen und Solvay Freiburg nicht mehr dabei sind. Vorne werden der Freiburger FC, FC Denzlingen, Rielasingen, SV Linx, FC Augen und vielleicht auch noch der OFV laufen, der Rest wird wohl ums Überleben kämpfen.Für uns wird die Liga sicher ein ganzes Stück härter.
Härter weshalb, wegen der Kaderzusammensetzung?
Bistricky: Wir haben einige Spieler-Abgänge, die weh tun: Marcel Lang, Thomas Wendling, David Knosp (Ausland bis April 2018), Valentin Glaser (langzeitverletzt) Michel Arnould und kurzfristig Christian Kist. Wichtig ist in dieser Runde, dass der Kern des Kaders funktioniert, denn die Liga ist so ausgeglichen.
Ist der Kader etwas dünner als jener der Aufstiegssaison?
Bistricky: Das würde ich so nicht sagen. Wir haben sehr viele junge Spieler hintendran, was wir letztes Jahr nicht hatten. Vergangene Runde hatten wir nach der Vorrunde den Luxus, dass wir verletzungsfrei waren und dann sechs Spieler mit richtig viel Qualität noch auf der Bank hatten. Jetzt fehlt  etwas Erfahrung, denn die Nachwuchsspieler brauchen noch etwas Zeit. Sie müssen sich reinbeißen. Aber es ist unser Ziel junge Spieler zu integrieren und das versuchen wir auch jetzt wieder.
Der Stamm ist aber geblieben und da hat man doch einige Qualität, oder?
Bistricky: Das stimmt. Wir hoffen natürlich, dass wir von Verletzungen verschont bleiben. Aber ich bin überzeugt, dassder eine oder andere junge Spieler »explodiert« und schnell das Verbandsliga-Niveau erreicht. Wichtig ist jedoch, dass das Gerippe der Mannschaft steht. 
Und wie wichtig ist ein guter Start ? zum Auftakt geht es ja mal gleich zu Hause gegen Oberliga-Absteiger Offenburger FV?
Bistricky: Uns fehlen am ersten Spieltag gleich wichtige Spieler, wie Issiaka Savane, André Lamm, Marcus Felka und Max Wörner. Deshalb sind sicher einige der jungen Spieler dabei. Besonders auch für sie wäre es wichtig, wenn wir eine gute Leistung gegen den OFV zeigen und danach haben wir den 1. SV Mörsch und den FC Neustadt vor der Brust ? mit denen sind wir auf Augenhöhe und sollten punkten, damit wir nicht gleich den Druck spüren.
Wer sind die Top-Favoriten?
Bistricky: Ganz klar der Freiburger FC, FC Denzlingen, Rielasingen und der SV Linx. Die werden die Plätze eins und zwei unter sich ausmachen. Wobei ich Denzlingen als Top-Favorit sehe, weil die Mannschaft offensiv überragend bestückt ist durch einige hochkarätige Neuzugänge. Die anderen drei Spitzenmannschaften sehe ich auf einem Niveau. Vielleicht kann der OFV noch eingreifen, aber da muss man abwarten, wie die neue Mannschaft funktioniert.

 


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