Ergänzende Förderung von Talenten seit einem Jahr am DFB-Stützpunkt in Hausach
Jochen Beck (rechts), hier als Trainer des Fußball-Landesligisten SV Hausach, ist seit rund einem Jahr DFB-Stützpunkttrainer in Hausach. Bildquelle Marc Faltin

 

Seit einem Jahr ist der SV Hausach ein DFB-Stützpunkt, an dem montagabends Talente der C- und D-Junioren aus der Region trainiert werden. Dazu gibt es ab und an einen Info-Abend mit einer Trainingsvorführung, wie am Montag, 16. Oktober, ab 18 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des SVH.
Das Thema beim Info-Abend am Montag am DFB-Stützpunkt in Hausach lautet: »1 gegen 1: Angreifer mit dem Rücken zum Tor«. Dieses Thema sei »hochaktuell und sehr komplex«, betont Jochen Beck, früherer Trainer des Fußball-Landesligisten SV Hausach und seit Ende September 2016 in seinem Wohnort Trainer des DFB-Stützpunkts, der zuvor in Zell a. H. war. »Mir fallen auf Amateur-Niveau und selbst auf ganz hohem Niveau nicht so viele Spieler ein, die sich in besagter Spielsituation wohlfühlen und geschickt Lösungen finden. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir bereits den Jugendspielern mögliche Lösungswege an die Hand geben«, erklärt Jochen Beck, der diese Fortbildung zusammen mit Andreas Armbruster aus Ohlsbach leitet, seit Juli neu am Stützpunkt in Hausach.
Dort werden montags je zehn Spieler der Jahrgänge 2006 bis 2003 und inzwischen auch eine Mädchengruppe (betreut von Stützpunkt-Adjutant Timo Kinast, einem jungen Spieler des Verbandsligisten SC Hofstetten) von drei Stützpunkttrainern und einem Torwarttrainer trainert. Diese Talente stammen alle aus dem Kinzig- und Wolftal, dem Elztal und dem Schwarzwald-Baar-Kreis und wurden auf Basis von Sichtungsmaßnahmen durch den Verband ausgewählt.

"Die Entwicklung junger Menschen positiv begleiten"

Jochen Beck, der »eine positive Jahresbilanz« für dieses »ergänzende Angebot zu den guten Trainingseinheiten in den einzelnen Vereinen« zieht, hofft am kommenden Montag auf möglichst viele interessierte Jugendtrainer aus dem Umkreis. »Kinder sind es wert, dass sich Erwachsene auch im Fußballkontext darüber Gedanken machen, wie sie die Entwicklung der jungen Menschen positiv begleiten können«, so der Pädagoge: »Hinweise, wie gutes Jugendtraining theoretisch gelingen könnte, gibt es in der Literatur in Hülle und Fülle. Die exemplarische Anwendung an einem Trainingsbeispiel auf dem Platz und die anschließende Reflexion der Trainingsformen und deren mögliche Weiterentwicklung mit vielen Trainern vor Ort hat aus meiner Sicht aber einen völlig anderen Wert. Das kann ein Buch oder der Blick ins Internet nicht leisten«. Diese Trainingseinheit wird mit einer Gruppe von Stützpunktspielern demonstriert und im Nachhinein besprochen. Und es bleibt noch genügend Zeit zum allgemeinen Erfahrungsaustausch.

Anmeldungen von Jugendtrainern für den Info-Abend am 16. Oktober sind erwünscht bei DFB-Stützpunktkoordinator Andreas Beck (andreas.beck@dfb-talentfoerderung.de) mit Sitz in Freiburg. Auch Kurzentschlossene sind am Montag willkommen.

 


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