2. Bundesliga 
Karlsruher SC hat Hoffnung in Hannover
Bildquelle gesa D. pixello.de

Zuversichtlich äußerte sich am Dienstagkurz vor der Abfahrt zum Zweitliga-Auswärtsspiel in Hannover KSC-Trainer Tomas Oral, dass seine Schützlinge am Mittwoch (17.30 Uhr) bei den aus der Bundesliga abgestiegen 96ern etwas mitnehmen können. Mit 20 Spielern an Bord machte sich der Mannschaftsbus der Wildparkprofis auf den Weg in die niedersächsische Landeshauptstadt.

Über Nacht kann ja schnell mal einer krank werden, erklärte Oral die zwei Mann Überzahl. Andererseits möchte der Karlsruher Coach dem Großteil seiner Spieler das Gefühl geben, dazuzugehören und eventuell auch gebraucht zu werden, in dem Prozess, in dem wir uns befinden. Nur Manuel Torres ist nach seiner Innenbanddehnung am Knie noch nicht wieder dabei. Er muss sich erst wieder hundertprozentig sicher fühlen, so Oral: Wenn da nur drei Prozent fehlen, ist das nichts. Und natürlich fehlt auch der am Montag wegen eines Kreuzbandrisses am linken Knie operierte Gaetan Krebs.

Um für das Spiel am Maschsee ausgeruht und fit zu sein, hat der Karlsruher Cheftrainer nach dem 1:1 gegen St. Pauli nur regenerativ gearbeitet mit seinen Spielern. Auch am Mittwoch Vormittag sei nur ein lockerer Aufgalopp vorgesehen - ohne Ball. Wir werden 20 bis 25 Minuten unterwegs sein - in moderatem Tempo. Und wenn dann Schiedsrichter Christian Dietz aus München das sechste Punktspiel der Wildparkprofis anpfeift, bin ich gespannt, so Oral, wie wir ins Spiel kommen.

Der Druck liege eher bei Hannover, meint KSC-Sportdirektor Jens Todt: Denn um oben dranbleiben zu können, muss Hannover gewinnen. Zuletzt brachte Dynamo Dresden den Niedersachsen mit 0:2 eine Heimniederlage bei, und anschließend spielte 96 nur 3:3 in Bielefeld. Dennoch sieht Todt Hannover als Favorit: Die Rollen sind diesmal viel klarer verteilt, als bei unserem Spiel gegen St. Pauli. Gegen die Kicker vom Kiez war Oral erst ab der 60. Minute mit allen Spielern super zufrieden. Wie sich seine Mannschaft sozusagen am eigenen Schopf aus Dreck gezogen und die drohenden Niederlage abgewendet habe - das hat dem KSC-Trainer imponiert. Für ihn ist es ohne hin nur eine Frage der Zeit, wann seinen Schützlingen der erste Sieg, der so lange erhoffte Befreiungsschlag, gelingt.

Vielleicht schon amspäten Mittwochnachmittag? Wir müssen das, was wir vorhaben, zu hundert Prozent machen. Und das, was Hannover vorhat, im Keim ersticken., sagte Tomas Oral.

 


Top-Torjäger der Liga

1. Mikael Ishak (1. FC Nürnberg) 11
2. Marvin Ducksch (Holstein Kiel) 10
Sebastian Polter (1. FC Union Berlin) 10
4. Dominick Drexler (Holstein Kiel) 8
5. Andreas Voglsammer (DSC Arminia Bielefeld) 7
6. Rouwen Hennings (Fortuna Düsseldorf) 6
Hanno Behrens (1. FC Nürnberg) 6
Sonny Kittel (FC Ingolstadt) 6
Cedric Teuchert (1. FC Nürnberg) 6
Lucas Höler (SV Sandhausen) 6
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