Landesliga 1 
Landesliga: Letztes Heimspiel des TuS Durbach
Oliver Bienias (Nr. 23) steht dem TuS Durbach morgen gegen den SV Bühlertal wieder zur Verfügung. Bildquelle Iris Rothe

TuS Durbach – SV Bühlertal


Fußball-Landesligist TuS Durbach empfängt im letzten Heimspiel morgen um 16 Uhr den Tabellenzweiten SV Bühlertal. Der kommende Samstag ist für die Blau-Weißen aus dem Rebland ein ganz besonderer. Denn es ist nicht nur das letzte Heimspiel der Saison, sondern auch das letzte Heimspiel in der langen Vereinshistorie des TuS Durbach. Nach knapp 17 Jahren Landesliga-Fußball steht man nun am Ende einer Ära, bevor man zur neuen Saison mit dem neu aufgestellten SC Durbachtal ins Rennen geht. Im Lager des TuS Durbach blickt man gerne auf diese Ära und speziell auf die letzten Jahre zurück. »Wir hatten viele tolle Momente. Speziell die Vizemeisterschaft und die Relegationsspiele letztes Jahr waren Highlights«, resümiert Sportvorstand Patric Geiler. »Nun werden wir versuchen, uns einen erfolgreichen Abschluss zu bescheren und gegen Bühlertal zu gewinnen. Die Mannschaft wird noch mal alles geben und unseren Fans ein schönes Spiel bieten«, ist Geiler sicher. Im Hinspiel hatten die Mannen von Jan Haist noch mit 2:1 die Nase vorne. Jetzt steckt der Gast aus Bühlertal noch mitten im Kampf um die Meisterschaft und muss gewinnen, um sich die Chance zu wahren, an Spitzenreiter Oppenau, das natürlich auf Schützenhilfe aus Durbach hofft, vorbeizuziehen. Für reichlich Brisanz im letzten Heimspiel ist somit gesorgt. Personell muss Durbach den Gelb-Rot-gesperrten Matthias Ritter ersetzen. Oliver Bienias, Marc Decker und Dany Paris stehen dagegen wieder zur Verfügung.

 

FV Schutterwald – VfB Bühl

Zum letzten Heimspiel der Saison empfängt Fußball-Landesligist FV Schutterwald (4. Platz/48 Punkte) bereits heute um 19 Uhr im Waldstadion den VfB Bühl (3./50). Für beide Teams geht es wohl nur noch darum, den ungeliebten dritten Tabellenplatz zu ergattern. Sowohl die Heimmannschaft als auch das Team von Alexander Hassenstein gehen mit einer Niederlage aus der Vorwoche im Gepäck in die Partie und haben somit die letzte Möglichkeit, noch mal nach oben zu schielen, verspielt. Für den FVS gab es die mittlerweile fast obligatorische Niederlage beim FSV Altdorf, gegen den man in den vergangenen vier Landesligajahren nie gewinnen konnte. Fehlende Aufmerksamkeit in der Anfangsphase sorgten für einen frühen Rückstand, von dem man sich nicht mehr erholen konnte. Noch ärgerlicher war die Niederlage für den VfB Bühl, der im Spitzenspiel in Oppenau mit 0:2 unterlag. Da auch Bühlertal nicht gewinnen konnte, hätte man sich mit einem Sieg nochmals in eine sehr gute Ausgangssituation bringen können, um noch einen der beiden Spitzenplätze zu ergattern. Auch wenn dies rechnerisch noch möglich ist, glaubt bei fünf Punkten Rückstand wohl keiner mehr daran. Somit steht im Waldstadion wohl nur noch eine Partie um Platz drei an. Trotzdem will Schutterwald, noch immer auf Platz eins der Heimtabelle, seinen Zuschauern eine gute Partie zeigen, bevor es kommende Woche zum Abschluss gegen den nahezu abgestiegenen SV Oberharmersbach geht. Im Hinspiel konnte Bühl knapp mit 2:1 gewinnen. FVS-Coach Frank Berger muss heute auf einige Akteure verzichten. Während Schillinger privat verhindert ist, fallen mit Carus-Lacolade, Till, Krieg, Nüssle und Kirchner gleich fünf Akteure verletzt aus. Frädrich ist zudem beruflich verhindert, Zuska konnte aus privaten Gründen in dieser Woche nicht am Training teilnehmen

 

FSV Altdorf – SV Oberharmersbach

Mit einem Sieg gegen Sinzheim hätte der SV Oberharmersbach (15. Platz/26 Punkte) noch alle Chancen auf eine zweite Landesliga-Saison gewahrt, nach dem 0:4 sind sie indes auf ein Minimum gesunken. Am Sonntag (15 Uhr) beim FSV Altdorf (6./41) müssen die Harmersbachtäler gewinnen, sonst ist der Abstieg vor dem letzten Spieltag besiegelt. Und das bei einem Gastgeber, der in der Rückrunde einige Highlights setzte, wie den 6:1-Sieg in Bühl, und zuletzt das 2:0 gegen Schutterwald, den letzten Saisongegner des SVO. »Es wäre toll, wenn wir im letzten Heimspiel noch eine kleine Chance hätten, den Klassenerhalt zu schaffen«, sagt Trainer Manfred Hellmig, der im Grunde auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Hellmig weist auf »den letzten Funken Hoffnung« hin: Der Rückstand beträgt fünf Punkte, doch es sind noch sechs Punkte möglich. Die Enttäuschung über das bittere 0:4 gegen den SV Sinzheim sei verflogen, sagt Hellmig. Denn aufgrund fehlender Verstärkungen habe ohnehin jeder im Verein gewusst, dass dieses Landesliga-Jahr ein Abenteuer sei.

 

SV Hausach – TuS Oppenau

Vor neun Tagen stieg der SVH (mit gerade mal zwei Feldspielern auf der Ersatzbank) durch das 0:3 gegen Rastatt vorzeitig ab, an Pfingsten folgte in Willstätt ein 0:2. Wobei Trainer Dirk Rudhart seine Rumpfmannschaft lobt: »Wir haben uns gut verkauft, aber aufgrund der vielen Verletzten zu wenig Potenzial auf dem Platz gehabt«. Dies gilt auch fürs letzte Heimspiel einer bitteren Saison gegen einen Gegner, der das andere Extrem erlebt. Denn der TuS Oppenau kann den erstmaligen Aufstieg in die Verbandsliga feiern. Nach dem 2:0 im Spitzenspiel gegen Bühl ist die Aufstiegsrelegation für die Renchtäler bereits sicher. Nun will das Team von Spielertrainer Christian Seger seiner Favoritenrolle gerecht werden, die kaum größer sein könnte, und die Basis dafür legen, noch am Samstagabend oder aber eine Woche später nach dem Heimspiel gegen Rastatt die Meisterschaft zu begießen.

 

 

Oberkirch – Oberach. II

Samstag, 15.30 Uhr Noch steht der SV Oberkirch auf einem sicheren Platz in der Landesliga-Tabelle, man hat allerdings nur einen Zähler Vorsprung auf den momentan ersten Abstiegsrang (bei vier möglichen Absteigern) – allerdings ist das Restprogramm (gegen Oberachern II und in Willstätt brutal schwer). Ganz wichtig war das Remis zuletzt in Freistett, mit dem man eine Negativ-Auswärtsserie beenden konnte. »Insgesamt müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Beide Mannschaften hatten es in der Hand, das Spiel für sich zu entscheiden. Letztendlich geht aber die Punkteteilung in Ordnung«, resümiert SVO-Coach Helmut Kröll, der am Samstag mit seinem Team vor einer ganz schweren Hausaufgabe steht. »Der SV Oberachern II gehört spielerisch und technisch zu den stärksten Mannschaften der Liga. Wir vertrauen aber auf unsere Heimstärke. Jetzt zählt jeder Punkt und jedes Tor. Neben Engagement und Leidenschaft wird es aber auch die nötige Lockerheit brauchen um im Abstiegskampf zu bestehen«, ist er überzeugt. »Wir wollen im letzten Heimspiel der Saison die Weichen für den Klassenerhalt stellen«, ist die Forderung von Helmut Kröll an sein Team. Verzichten muss er allerdings auf die verletzten Bekir Basar und Loic Gerard, dafür kehren Matthias Spengler und Aaron Huber wieder in den Kader zurück. Stefan Geppert urlaubt Für den SV Oberachern II ist es das letzte Auswärtsspiel der Saison. Oberacherns Coach Stefan Geppert, der als Spieler und Trainer seines Heimatvereins TuS Durbach viele Derbys im Renchtalstadion erleben durfte und dabei schon selbst das Trikot des SV Oberkirch getragen hat, wäre am Samstag gerne dabei gewesen, doch Geppert, von Beruf Lehrer, weilt mit seiner Familie gerade im Pfingsturlaub und wird durch seinen Co-Trainer Christopher Jockers vertreten. »Für Oberkirch geht es noch um sehr viel. Somit ist bei uns volle Konzentration angesagt. Ich hoffe meine Jungs wissen um was es geht und bescheren unserem Keeper Jogi Schnurr als Oberkircher und mir als Urlauber ein paar Glücksgefühle«, wünscht sich Geppert aus der Ferne. Die beiden letzten Auswärtsspiele in Durbach (4:0) und in Hausach (3:0) konnte der SV Oberachern klar für sich entscheiden, doch am Samstag wird bei den heimstarken Gastgebern ein ganz anderer Wind wehen. 25 ihrer 32 Zähler holte die Elf von Trainer Helmut Kröll auf eigenem Terrainn. In der Vorrunde behielt die Oberliga-Reserve nach Toren von Constantin Koch und Kapitän Julian Hauer mit 2:0 die Oberhand. Das letzte Gastspiel einer Oberacherner Mannschaft im Renchtalstadion liegt schon eine ganze Weile zurück. Am 29. März 2008 gewann der SV Oberkirch mit 3:1 gegen die erste Mannschaft des SV Oberachern und stieg am Ende als Meister in die Verbandsliga auf.

 

Ottenau – Freistett Sonntag, 15 Uhr

Der SV Freistett hat ein weiteres »Sechs-Punkte-Spiel« vor der Brust. Mit einem Zähler Rückstand auf Gastgeber Ottenau, der mit dem 3:3 in Bühlertal überraschte, ist es für das Team von Trainer Steve Schröter schon Pflicht dreifach zu punkten, was auch SVF-Pressesprecher Sebastian Schmidt bestätigt: »Wir fahren nach Ottenau um dort zu gewinnen und die dringend benötigten drei Punkte einzufahren. Wenn wir die Leistung aus dem Spiel gegen Oberkirch bestätigen und zudem eine bessere Chancenverwertung an den Tag legen, können wir guter Dinge sein«. Beim Personal hofft man beim SV Freistett auf die Rückkehr von Marc Wehrle und Thomas Schneider, hinter deren Einsatz jedoch laut Schmidt noch Fragezeichen stehen.

 


Rastatt – Willstätt Sonntag, 15 Uhr

Aufatmen beim Neuling Willstätt nach dem 2:0-Heimsieg über Schlusslicht SV Hausach. Mit 31 Zählern steht man in der Liga mitten unter den abstiegsbedrohten Teams Freistett (31), Ottenau (32), Oberkirch (32) und Sinzheim (32) und hat gute Chancen die Liga zu halten. Vorsitzender Stefan Hochwald: »Mit dem 2:0- Heimsieg gegen Hausach ist uns der wichtige Heimsieg gelungen. Es war ein unspektakuläres Spiel bei dem unsere Mannschaft frühzeitig für klare Verhältnisse sorgte. Lediglich Raphael Kugel im Tor der Kinzigtäler konnte sich mehrfach auszeichnen und verhinderte eine höhere Niederlage«. Dass die Hürde Rastatter SC hoch ist, weiß Hochwald: »Der SC/DJK hat in den Nachholspielen einiges an Boden gut gemacht und letzte Woche den Klassenerhalt gesichert. Die werden befreit aufspielen und nichts herschenken. Wir müssen mit der gleichen Konzentration ins Spiel gehen wie zuletzt«. Die Personalsituation beim VfR Willstätt entspannt sich leicht. Yannick Assenmacher, Tobias Meyer und Dominik Baumgärtner fehlen verletzungsbedingt, Felix Almansa, Nicolas Jabain und Torjäger Atanas Karagyaurov kehren in den Kader zurück.


Top-Torjäger der Liga

1. Jan Philipowski (TuS Durbach) 21
Isuf Avdimetaj (SV Bühlertal) 21
3. Florian Müller (TuS Oppenau) 16
4. Kevin Kopf (FV Schutterwald) 15
Patrick Holl (SV Sinzheim) 15
6. Steven Knosp (VfB Bühl) 14
Andreas Zuska (FV Schutterwald) 14
8. Benjamin Bruckner (SV Hausach) 13
9. Oussama Ayari (Rastatter SC / DJK e.V.) 11
10. Leonardo Hocak (SV Oberachern 2) 10
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