3. Liga 
Karlsruher SC hat den Aufstieg selbst in der Hand
Trainer Alois Schwartz geht optimistisch ins Spiel. Bildquelle GES-Sportfoto

Der Karlsruher SC hat zwei Spieltage vor Saisonende in der 3. Liga alles selbst in der Hand. Mit zwei Siegen könnte die Elf um Trainer Alois Schwartz über die Relegation (18. und 21. Mai) vielleicht doch noch das vorgegebene Saisonziel, die sofortige Rückkehr ins Unterhaus des deutschen Fußballs, erreichen.
 

So weit denkt am Adenauerring in der Fächerstadt aber noch niemand - offiziell jedenfalls nicht. Dort konzen­trieren sich alle auf das letzte Auswärtsspiel der regulären Spielzeit beim Tabellenzehnten in Aalen.  
Theoretisch könnte Platz drei schon am Samstag (13.30 Uhr) vergeben werden - wenn der KSC (66 Punkte) beim VfR gewinnt und gleichzeitig der Tabellenvierte SV Wehen Wiesbaden (65) beim schon aufgestiegenen Tabellenzweiten SC Paderborn verliert.

"Müssen eiskalt zuschlagen"
Was in Ostwestfalen passiert, soll den KSC jedoch nicht interessieren.«Das können wir sowieso nicht beeinflussen«, sagte Trainer Alois Schwartz und fügte an: »Wir müssen uns auf uns und unsere Leistung konzentrieren.« Wenn seiner Mannschaft dies wie vergangene Woche im Heimspiel gegen den SC Paderborn (0:0) gelinge, habe man gute Möglichkeiten, auch in Aalen die volle Punkte­ausbeute einzufahren. »Vor allem in der Offensive müssen wir eiskalt zuschlagen«, gab Schwartz die Marschrichtung vor. Außerdem brauche der Sportclub für einen Auswärtssieg auch das gewisse »Matchglück«.

Schwartz kann, bis auf den am Knie verletzten Matthias Bader, personell wieder aus dem Vollen schöpfen. Auch Torhüter Benjamin Uphoff geht optimistisch in das Duell.
»Ich glaube, dass wir als Favorit in dieses Spiel gehen. Natürlich wollen wir die drei Punkte mit nach Hause nehmen, aber dabei werden wir den Gegner keinesfalls unterschätzen.« Denn dieser werde im letzten Spiel vor heimischem Publikum noch einmal alles reinhauen.


Top-Torjäger der Liga

1. Manuel Schäffler (SV Wehen Wiesbaden) 21
2. Sven Michel (SC Paderborn) 19
Benjamin Girth (SV Meppen) 19
4. Stephan Hain (SpVgg Unterhaching) 18
5. Fabian Schleusener (Karlsruher SC) 17
Philip Türpitz (1. FC Magdeburg) 17
7. Adriano Grimaldi (Preußen Münster) 15
Daniel Keita-Ruel (Fortuna Köln) 15
9. Stephan Andrist (SV Wehen Wiesbaden) 14
10. Christian Beck (1. FC Magdeburg) 13
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