Landesliga 1 
Landesliga: TuS Durbach will den Bock umstoßen
Der TuS Durbach möchte wieder ein Erfolgserlebnis. Bildquelle Ulrich Marx
SV Oberharmersbach hofft auf Siegesserie

TuS Durbach – SV Sinzheim

Nach der 1:2-Heimniederlage gegen den FV Schutterwald strebt Fußball-Landesligist TuS Durbach (7. Platz/32 Punkte) am 25. Spieltag gegen den SV Sinzheim (10./28) auf heimischem Platz drei Punkte an. Anpfiff im Durbacher GrafMetternich-Stadion ist morgen um 16 Uhr.

Die Fußball-Landesliga geht in die heiße Phase der Saison. Für den TuS Durbach ist das morgige Heimspiel der Start in eine englische Woche, denn kommenden Mittwoch erwartet man den SV Oberachern II um den ehemaligen TuS-Trainer Stefan Geppert. Aber zunächst richtet sich der Fokus der BlauWeißen auf den SV Sinzheim. Nach den jüngsten Ergebnissen findet sich die Durbacher Truppe um das Trainertrio Haist/Brombach/Carnarius in einer Situation, die man diese Saison nie haben wollte. »Wir sind nach den zwei Niederlagen gewarnt und wissen, dass wir schleunigst wieder punkten müssen, um auch den Abstand nach unten zu halten«, warnt Thomas Brombach und zeigt sich dennoch optimistisch: »Die Mannschaft weiß die Situation gut einzuschätzen und trainiert konzentriert. Wir sind optimistisch, dass wir den Bock gegen Sinzheim vor unseren heimischen Zuschauern umstoßen werden.«

Mit Ritter und Saglam

Das Hinspiel in Sinzheim konnte der TuS klar mit 4:1 für sich entscheiden. An diese Leistung soll nun angeknüpft werden, um die jüngste Niederlagenserie vergessen zu machen. Personell kehren Matthias Ritter und Said Saglam wieder in den Kader der Rebdörfler zurück.

 


SV Oberkirch – SV Oberharmersbach

Morgen mit Anpfiff um 15.30 Uhr strebt Fußball-Landesligist SV Oberharmersbach (15. Platz/23 Punkte) beim SV Oberkirch (12./27) den dritten Sieg in Serie an. Dem glücklichen 3:2-Sieg im Derby beim SV Hausach folgte am vergangenen Sonntag ein hochverdientes 3:0 gegen Rastatt.

Trainer Manfred Hellmig freute sich zuletzt über eine »deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Hausach-Spiel«. Von Anfang an habe sein Team Druck gemacht und eine »ganz starke erste Halbzeit« geliefert. Nach einer kleinen Schwächephase sei schließlich ein noch höherer Sieg möglich gewesen.

Abstiegsränge verlassen

Diese Leistung nähre, so Hellmig, die Hoffnung auf eine kleine Siegesserie. Ein weiterer Dreier sei beim SV Oberkirch auf jeden Fall drin, auch wenn die Renchtäler sehr heimstark seien. Und der Aufsteiger könnte die Oberkircher, die nur vier Punkte mehr auf dem Konto haben, wieder mitten in den Abstiegskampf ziehen, vor allem jedoch wohl nach langer Zeit die Abstiegsränge hinter sich lassen. Weil die direkten Konkurrenten zuletzt ebenfalls gewannen, blieben die Harmersbachtäler auf dem vorletzten Rang. »Aber wir sind noch enger herangerückt«, so Hellmig, der aus beruflichen Gründen auf Stürmer Marco Schößler verzichten muss. Dafür kann er wieder auf Rainer Schwarz zurückgreifen, der zuletzt berufsbedingt fehlte.

 


FV Schutterwald – VfR Willstätt

Eine Partie der Gegensätze steht den Zuschauern am Sonntag (15 Uhr) im Schutterwälder Waldstadion bevor. Zu Gast ist der VfR Willstätt, der mit 24 Punkten auf Tabellenplatz 13 steht und jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt benötigt. Auf der Gegenseite steht die Heimmannschaft des FV Schutterwald, die sich auf Platz vier der Landesliga behaupten konnte und mit 42 Punkten immer noch Anschluss an die Spitze hat.

Von der Niederlage im Nachholspiel gegen den SV Bühlertal, die auch die erste Heimniederlage in dieser Saison bedeutete, haben sich die Grün-Weißen nicht aus der Bahn werfen lassen. Beim schweren Auswärtsspiel in Durbach konnte man mit einem 2:1-Sieg direkt wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Bei sechs Siegen aus den bisherigen acht Partien im Jahr 2018 kann man im Schutterwälder Lager bislang durchaus von einer gelungenen Rückrunde sprechen, was Platz eins in der Rückrundentabelle belegt.

Um diese Bilanz weiter auszubauen, fordert Schutterwalds Trainer Frank Berger auch am Sonntag gegen Willstätt eine konzentrierte und engagierte Leistung seiner Mannschaft. Für das Gästeteam um Trainer Asbet Asa läuft es in der Rückrunde noch nicht rund. Lediglich ein Sieg steht zu Buche, sodass man weiterhin um den Klassenerhalt zittern muss. Im Hinspiel gab es eine torlose Punkteteilung, wobei sich Schutterwald noch bei Torhüter Volk bedanken durfte, der in der Nachspielzeit einen Elfmeter parieren konnte.

»Um Willstätt schlagen zu können, müssen wir an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen und mehr zeigen als im Hinspiel«, fordert Berger, der personell weiterhin auf Kapitän Dold verzichten muss. Carus-Lacolade ist zudem angeschlagen und konnte in dieser Woche bislang nur Lauftraining absolvieren.

 


SV Hausach – SV Bühlertal

SVH-Trainer Dirk Rudhart landete am Samstag nach seiner schon vor seinem Engagement in Hausach geplanten Südafrika-Reise um 7 Uhr morgens in Frankfurt. Achteinhalb Stunden später stand er in Elchesheim an der Seitenlinie, wo das Schlusslicht auf die unglückliche 2:3-Derbyniederlage im Kellerduell gegen Oberharmersbach beeindruckend reagierte und mit dem letzten Aufgebot 1:0 gewann. »Wir wollten Elchesheim überraschen, was uns mit der frühen Führung gelang«, so Rudhart. Danach habe man mit Glück und einem starken Keeper dieses 1:0 in die Halbzeit gerettet und sich nach der Pause stabilisiert. Diese defensive Stabilität ist gegen den SV Bühlertal unabdingbar. »Wir hätten gegen den SVB lieber vor ein paar Wochen gespielt«, so Rudhart mit Blick auf die Schwächephase des Verbandsliga-Absteigers zu Beginn der Rückrunde, die aber längst Vergangenheit ist. Nur noch einen Punkt trennt die Bühlertaler vom Spitzenreiter TuS Oppenau. Hinter den Einsätzen der angeschlagenen Jonathan Kalt und Marius Gür, die zuletzt schon fehlten, stehen Fragezeichen, Dominic Hesse ist privat verhindert.

 

Oppenau – Oberachern II Sonntag, 15 Uhr

Nach zwei Niederlagen in Folge (zu Hause gegen Bühlertal und zuletzt beim SV Freistett) ist der Punktvorsprung von Spitzenreiter TuS Oppenau auf die Verfolger deutlich geschrumpft. Das 0:2 in Freistett war für Spielertrainer Christian Seger durchaus vermeidbar und auch etwas ärgerlich: » Wir hatten mehrfach klare Torchancen, bis wir den Gegentreffer mit dem Weitschuss von der Mittellinie hinnehmen mussten. Wir waren in der ersten Phase allerdings nicht präsent und lagen verdient zurück. In der zweiten Halbzeit konnten wir uns in der gegnerischen Hälfte festsetzen. Leider haben wir es auch hier verpasst den Anschlusstreffer zu erzielen.«
Mit dem SV Oberachern II erwartet Christian Seger mit seinen Schützlingen die »wahrscheinlich spielstärkste Mannschaft der Liga« und der Coach ist überzeugt: »Wenn wir weiterhin oben mitspielen wollen, dann müssen wir halt auch wieder einen Mitkonkurrenten aus dem oberen Tabellendrittel schlagen«. Keine Besserung gibt es beim Personal. Verletzt fehlen weiterhin Simon Vogt, Dominic Huber, Steffen Schmeier, Nicolas Lietz, Matthias Kimmig, Christian Seger und Jonas Schäuble.

SVO mit Rückenwind

Mit dem Rückenwind des verdienten 5:0-Heimsieges über den VfR Willstätt kommt der SV Oberachern an den Oppenauer Haldenhof. Lange Zeit tat man sich gegen den Mitaufsteiger schwer, dann brach Leo Hocak mit dem 1:0 Sekunden vor der Pause den Bann und in Durchgang zwei knüpften die Achertäler phasenweise an die teilweise beeindruckenden Vorstellungen der Vorrunde an, sehr zur Freude von Trainer Stefan Geppert: »Das war endlich mal wieder eine konzentrierte, engagierte und disziplinierte Mannschaftsleistung«.
Mit Blick auf das Spiel im Renchtal ist Geppert überzeugt: »In Oppenau gilt es, die zuletzt gezeigte Leistung zu bestätigen. Das wird sicher eine ganz schwere Aufgabe, aber Spiele beim Tabellenführer sind immer interessant und bringen unsere junge Mannschaft in ihrer Entwicklung weiter.« Allerdings bangt der Coach um den Einsatz einiger angeschlagener Akteure. Verzichten muss er auf Keeper Julien Guthleber, der sich nach einem unglücklichen Zusammenprall in der Partie in Schutterwald eine Gehirnerschütterung zuzog.

 


Bühl – Freistett Samstag, 15.30 Uhr

Nach dem Heimsieg gegen Spitzenreiter TuS Oppenau haben die abstiegsbedrohten Freistetter jetzt mit dem VfB Bühl einen weiteren Titelaspiranten vor der Brust – allerdings reisen Trainer Steve Schröter und seine Schützlinge ins »Hägenich« der Zwetschgenstadt. »der Sieg gegen Oppenau war sehr wichtig für uns und gibt Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben«, ist SVF-Pressesprecher Sebastian Schmidt überzeugt. »Der VfB Bühl ist schwer einzuschätzen, wirkte in der Rückrunde aber nicht mehr so stabil wie im Vorjahr. Wir rechnen uns auf jeden Fall gute Chancen auf einen Punktgewinn aus und wollen die aufsteigende Formkurve bestätigen«, blickt er der Auswärtsaufgabe zuversichtlich entgegen.

Auch personell sieht es beim SV Freistett wieder besser aus: Björn Britz und Thomas Schneider kehren in den Kader zurück und auch Keeper Sebastian Schuck trainiert wieder. Er wurde zuletzt allerdings von Tobias Jülg gut vertreten.


Top-Torjäger der Liga

1. Jan Philipowski (TuS Durbach) 21
Isuf Avdimetaj (SV Bühlertal) 21
3. Florian Müller (TuS Oppenau) 16
4. Kevin Kopf (FV Schutterwald) 15
Patrick Holl (SV Sinzheim) 15
6. Steven Knosp (VfB Bühl) 14
Andreas Zuska (FV Schutterwald) 14
8. Benjamin Bruckner (SV Hausach) 13
9. Oussama Ayari (Rastatter SC / DJK e.V.) 11
10. Leonardo Hocak (SV Oberachern 2) 10
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