Landesliga 1 
Landesliga: TuS Durbach strebt Wiedergutmachung an
Marc Decker kehrt in den Durbacher Kader zurück.
SV Oberharmersbach muss zu Hause unbedingt nachlegen

SV Oberharmersbach – Rastatter DJK/SC

Nach dem Derbysieg bei Schlusslicht SV Hausach geht der SV Oberharmersbach (15. Platz/20 Punkte) mit neuem Selbstbewusstsein ins Landesliga-Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den SC/ DJK Rastatt (8./28). »Wir müssen zu Hause nachlegen und unsere schwache Heimbilanz aufbessern«, gibt Trainer Manfred Hellmig die Marschroute für das nächste wichtige Spiel im Kampf um den Klassenerhalt vor.

Nach dem 3:2 im Kellerduell in Hausach fielen Hellmig und seinen Spielern etliche Steine vom Herzen. »Das war ein Endspiel für uns. Wir haben endlich mal wieder unsere Chancen verwertet. Durch den Dreier erhalten wir uns eine Minimalchance«, weiß der SVO-Coach, dass es trotz des vierten Saisonsiegs angesichts von mindestens zwei und maximal vier Absteigern noch ein weiter Weg zum anvisierten Ziel Klassenerhalt ist. »Wir müssen im Idealfall noch die beiden vor uns platzierten Mannschaften überholen, schauen aber erst mal von Spiel zu Spiel«, richtet der Trainer des Aufsteigers den Blick auf das kommende Heimspiel gegen den SC/DJK Rastatt. »Beim 0:4 im Hinspiel haben wir kein Land gesehen. Rastatt hat eine sehr starke Truppe, die für mich ins obere Tabellendrittel gehört. Allerdings haben zuletzt einige Aktivposten gefehlt«, weiß auch Hellmig, dass der Gegner beim 3:2 am Wochenende gegen Altdorf erstmals im Jahr 2018 siegen konnte. Neben dem an der Schulter verletzten Torhüter Simon Kornmayer muss Hellmig auch auf Rainer Schwarz (beruflich bedingt) verzichten.

 


TuS Durbach – FV Schutterwald

Für Fußball-Landesligist TuS Durbach (6. Platz/32 Punkte) steht am Samstag um 17 Uhr bereits das nächste Derby an. Im heimischen Graf-MetternichStadion ist der FV Schutterwald (4. Platz/39 Punkte) zu Gast, dessen Siegesserie am Mittwochabend im Nachholspiel gegen den SV Bühlertal gerissen ist.

Die Zeichen beim TuS Durbach stehen nach dem desolaten 1:7 in Ottenau klar auf Wiedergutmachung. »Die Niederlage schmerzte lange, doch das Gute am Fußball ist, dass man Woche für Woche die Möglichkeit bekommt, es besser zu machen«, weiß TuS-Coach Thomas Brombach und ergänzt: »Die Mannschaft hat in dieser Trainingswoche bereits die erste Antwort gegeben und sehr engagiert gearbeitet. Jetzt gilt es, dies auf den Platz zu bringen und das Desaster von Ottenau vergessen zu machen.«
Im Lager der Blau-Weißen freut man sich auf das Derby gegen den FV Schutterwald. Die letzten beiden Spiele auf heimischem Platz konnten die Rebdörfler gewinnen. Mit dem FV Schutterwald erwartet man aber so etwas wie das Team der Stunde. Nach einer sehr guten Phase mischen die Gäste wieder kräftig mit im Kampf um Platz zwei, mussten jedoch am Mittwoch eine bittere 1:2-Heimniederlage gegen den Mitkonkurrenten SV Bühlertal hinnehmen.

Aus diesem Rennen um den zweiten Platz hat sich der TuS Durbach durch die jüngste Niederlage endgültig verabschiedet. Dennoch gilt es mit einem positiven Ergebnis die Weichen für eine erfolgreiche Restsaison zu stellen. Personell kehrt Marc Decker wieder in den Durbacher Kader zurück. Fehlen wird dagegen Matthias Ritter, der privat verhindert ist.

Kleiner Dämpfer

Nach der verdienten Heimniederlage gegen Bühlertal möchte Schutterwalds Trainer Frank Berger nicht gleich den Teufel an die Wand malen. Vielmehr gilt es, seine Mannschaft dahin zu bringen, an die Leistungen in den vorangegangenen Partien anzuknüpfen, in denen man auch spielerisch überzeugen und durchweg verdiente Siege einfahren konnte. Nur dann ist beim heimstarken TuS Durbach für den FV Schutterwald etwas Zählbares mitzunehmen.

 

 

Oberachern II – Willstätt Freitag, 19 Uhr

Beim »Herbstmeister« SV Oberachern II läuft derzeit nicht viel zusammen. Ssechs Punkte sammelte man in der Rückrunde. Auch bei der 1:2Niederlage in Schutterwald war der SVO weit von den teilweise begeisternden Auftritten der Hinserie entfernt. »Die Gegentore waren wieder völlig unnötig und vorne tun wir uns aktuell schwer, klare Torchancen zu kreieren. Manchmal sieht es bei unseren jungen Spielern so aus, als hätten sie einen Bleirucksack auf«, so Trainer Stefan Geppert. Schwer im Magen liegen ihm auch die Roten und GelbRoten Karten (3/5), die seine Mannschaft zuletzt durch Undiszipliniertheiten kassierte: »Leider wurden von einigen die Zeichen nicht erkannt und die reichende Hand nicht angenommen. Somit wird nun eine härtere Linie gefahren, denn das Vereinsansehen wird durch dieses Verhalten negativ belastet«. Zwischenzeitlich ist sein Team bis auf Rang fünf abgerutscht, was jedoch vor der Saison auch kaum jemand erwartet hätte. »Keiner fordert von uns den Aufstieg, sondern lediglich Bereitschaft, Wille, Tempo und Teamgeist. Oft fehlt das bei einigen, was sich wie ein roter Faden durch die Rückserie zieht«, so Geppert. Jetzt trifft seine Elf auf Mitaufsteiger VfR Willstätt, der im Hinspiel mit 2:0 die Oberhand behielt. Beide Teams warten seit vier Spielen auf einen Dreier und holten dabei gerade mal zwei Punkte. Während die abstiegsgefährdeten Gäste auswärts noch keine Bäume ausgerissen haben, sind die Achertäler daheim als einzige Mannschaft noch ungeschlagen. Von der 1:8-Klatsche beim SV Bühlertal vor zwei Wochen hatte sich der VfR Willstätt gut erholt, sicherte sich zu Hause im Hanauerland-Derby gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten SV Freistett beim 1:1 einen Zähler. »Aufgrund der Torchancen waren wir dem Sieg näher als Freistett und hatten insgesamt auch mehr vom Spiel«, sah VfR-Vorsitzender Stefan Hochwald eine ordentliche Leistung seiner Mannschaft. In Willstätt stellt man sich nun auf eine schwer lösbare Auswärtsaufgabe ein. »Der SV Oberachern II ist zuhause noch ungeschlagen, aufgrund unseres Sieges in der Vorrunde werden uns die nicht unterschätzen.« Willstätts Trainer Asbet Asa muss heute Abend auf Yannick Assenmacher verzichten, der gegen Freistett bei einem Zweikampf auf die ohnehin lädierte Schulter gefallen ist und nun operiert wird. Er fällt auf unbestimmte Zeit aus. Jannik Huft fehlt berufsbedingt. Dafür kehren Nicolas Jabain (Fortbildung) und Aaron Kuscu in den Kader zurück. Winterneuzugang Nicolas Rios ist jetzt spielberechtigt und wird sein erstes Pflichtspiel für den VfR bestreiten.

 


Freistett – Oppenau Sonntag, 15 Uhr

Das 1:1 im Gastspiel beim VfR Willstätt bringt den SV Freistett nicht weiter und jetzt gastiert mit dem TuS Oppenau der Spitzenreiter, dessen Punktepolster auf die Verfolger durch seine Niederlage gegen den SV Bühlertal und nach den Siegen des VfB Bühl und Bühlertal in den Nachholspielen am Mittwoch, geschrumpft ist. »Das Heimspiel gegen Oppenau kommt uns gar nicht ungelegen, da wir gegen den haushohen Favoriten vielleicht etwas freier aufspielen können. Die Gäste haben zuletzt eine tolle Serie hingelegt. Trotzdem darf man gespannt sein, ob sie diese Form bis zum Saisonende halten können«, hat SVF-Pressesprecher Sebastian Schmidt einigen Respekt vor den Renchtälern, strahlt aber auch etwas Zuversicht aus: »In jedem Fall sind auch die Oppenauer schlagbar«. Pesonell gibt es beim SVF kaum Veränderungen. Eike Erk kehrt in den Kader zurück, dafür fehlen die Britz-Brüder aus privaten Gründen. Den drei verlorenen Punkten im Spitzenspiel gegen Bühlertal trauert Oppenaus Spielertrainer Christian Seger nach: »Ein Untentschieden wäre gerecht gewesen, wobei Bühlertal die höheren Spielanteile hatte, das Chancenverhältnis aber ausgeglichen war. Wir haben es leider verpasst in Führung zu gehen und wie das so ist, wird man am Schluss bestraft.« Genauso fokussiert, wie gegen den Tabellenzweiten Bühlertal wollen die Oppenauer am Sonntag ins Spiel gegen Freistett gehen, auch wenn der TuS eine ganze Reihe von Spielern ersetzen muss: Patrick Braun, Dominic Huber, Steffen Schmeier, Simon Vogt und Matthias Kimmig. Auch hinter Spielertrainer Christian Seger steht ein Fragezeichen. »Vielleicht schaffe ich es auf die Bank, aber von Beginn an geht es wohl nicht«, so der Coach. fb

 


Altdorf – Oberkirch Sonntag, 15 Uhr

Nach fünf Spielen ohne Niederlage hat es den SV Oberkirch im Nachholspiel am Mittwoch beim VfB Bühl (0:2) erwischt. Gar nicht zufrieden war SVO-Trainer Helmut Kröll nach dem Schlusspfiff, der von einer schwachen ersten Halbzeit seiner Schützlinge sprach. »Im zweiten Durchgang konnten wir uns steigern. Bei besserer Chancenverwertung wäre ein Zähler durchaus drin gewesen.« Dass der VfB Bühl andere Ambitionen hat als der SVO, weiß Kröll. »Trotzdem ärgert mich die Niederlage. Denn am Schluss der Runde wird jeder Punkt wichtig sein«. Mit einigem Respekt fahren die Renchtäler am Sonntag zum FSV Altdorf, der nicht zuletzt durch seinen 6:0-Auswärtssieg beim VfB Bühl aufhorchen ließ und demonstrierte zu was man fähig ist. »Das wird eine ganz schwierige Aufgabe«, ist Helmut Kröll überzeugt, dem Stephan Dierle und Enrico Stein wieder zur Verfügung stehen.

 

FV RW Elchesheim – SV Hausach

SVH-Trainer Dirk Rudhart erfuhr auf einer schon vor seiner Amtszeit in Hausach geplanten Reise nach Südafrika von einer engagierten wie guten Leistung, aber einer unglücklichen 2:3-Heimniederlage gegen Oberharmersbach. Über was er wohl am Samstagabend informiert wird? Im Hinspiel vergeigte der SVH eine 3:1-Führung und verlor noch 3:4.


Top-Torjäger der Liga

1. Jan Philipowski (TuS Durbach) 21
Isuf Avdimetaj (SV Bühlertal) 21
3. Florian Müller (TuS Oppenau) 16
4. Kevin Kopf (FV Schutterwald) 15
Patrick Holl (SV Sinzheim) 15
6. Steven Knosp (VfB Bühl) 14
Andreas Zuska (FV Schutterwald) 14
8. Benjamin Bruckner (SV Hausach) 13
9. Oussama Ayari (Rastatter SC / DJK e.V.) 11
10. Leonardo Hocak (SV Oberachern 2) 10
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