2. Bundesliga 
KSC: Punkten nach gemeinsamer Nacht
Jens Todt, Sportdirektor des Karlsruher SC, fordert im Spiel am Samstag gegen den VfL Bochum eine "größere Präzision und höhere Effizienz" vor dem gegnerischen Tor. Bildquelle Marvin Güngör
Nach dem torlosen Remis zum Saisonauftakt in Bielefeld will sich Fußball-Zweitligist Karlsruher SC bei der Heimpremiere seines neuen Trainers Tomas Oral am Samstag (13 Uhr/Sky) gegen den VfL Bochum vor allem vor dem gegnerischen Tor präziser und effizienter zeigen.

Bei einem gemeinsamen Abend mit anschließender Übernachtung im Hotel - einer Veränderung im Rahmen der Heimspielvorbereitung gegenüber Vorgänger Markus Kauczinski - hat der neue KSC-Trainer Tomas Oral die Wildpark-Profis auf die Heimpremiere der neuen Saison gegen den VfL Bochum eingeschworen. "Wir werden mit Mut und Leidenschaft von der ersten bis zur letzten Minute alles geben", versprach Oral bei der Pressekonferenz am Donnerstag.


Keine Informationen zur Startelf


Vor seiner Heimspielpremiere als KSC-Trainer hielt sich der Kauczinski-Nachfolger ansonsten weitestgehend bedeckt - vor allem, was die Startformation anbelangt. Das werde in Zukunft immer so sein, gab Oral bekannt und erklärte seine zurückhaltende Informationspolitik: "Erstens haben wir ja noch eine Trainingseinheit vor uns. Und zweitens wollen wir für den VfL kein offenes Buch sein."


Immerhin räumte der Karlsruher Cheftrainer ein, dass er die Anfangself vom torlosen Unentschieden in Bielefeld am vergangenen Sonntag - wenn überhaupt - nicht wesentlich ändern werde, denn die Mannschaft brauche auch Sicherheit durch personelle Stabilität. Da Ylli Sallahi wegen seiner Gelb-Roten Karte gesperrt ist, darf man deshalb in erster Linie gespannt sein, wen Oral als linken Verteidiger aufbietet. Denn für Dennis Kempe käme nach seinen muskulären Problemen im Oberschenkel ein Einsatz noch zu früh. Der KSC-Trainer neigt wohl dazu, sein Vertrauen dem noch bei den A-Junioren spielberechtigten Marin Sverko (18) zu schenken.


"Die Jungs sind fit"


Dem Eindruck, dass seine Mannschaft in Bielefeld in der letzten Viertelstunde konditionell abbaute, widersprach Oral. "Ganz im Gegenteil, die Jungs sind im Großen und Ganzen voll fit und müssen hier und da noch die Handbremse lösen, weil sie noch gar nicht wissen, was sie draufhaben." In Bielefeld hätten seine Schützlinge einfach nicht das letzte Risiko gesucht und auf Kompaktheit geachtet. Unumstritten ist hingegen, dass sich die KSCler vor allem im letzten Drittel vor dem gegnerischen Tor "technisch und taktisch", sagt Oral, verbessern müssen. Daran habe seine Mannschaft unter der Woche "recht gut" gearbeitet. "Der letzte Pass muss besser kommen." Auch Sportdirektor Jens Todt fordert in diesem Bereich eine "größere Präzision und höhere Effizienz".


Neuzugang bei Bochum


Am Abend vor der Partie in Karlsruhe hat der VfL Bochum Innenverteidiger Pawel Dawidowicz verpflichtet. Der 21 Jahre alte polnische Nationalspieler kommt für ein Jahr vom portugiesischen Club Benfica Lissabon. Zudem teilte der Ruhrgebietsclub mit, dass der Vertrag von Mittelfeldspieler Tobias Weis knapp ein Jahr vor dem regulären Ende aufgelöst wurde.


Top-Torjäger der Liga

1. Mikael Ishak (1. FC Nürnberg) 12
2. Marvin Ducksch (Holstein Kiel) 10
Sebastian Polter (1. FC Union Berlin) 10
4. Andreas Voglsammer (DSC Arminia Bielefeld) 8
Dominick Drexler (Holstein Kiel) 8
6. Lucas Höler (SV Sandhausen) 7
7. Rouwen Hennings (Fortuna Düsseldorf) 6
Hanno Behrens (1. FC Nürnberg) 6
Sonny Kittel (FC Ingolstadt) 6
Cedric Teuchert (1. FC Nürnberg) 6
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