3. Liga 
Karlsruher SC klarer Favorit gegen Bremen II
KSC-Trainer Alois Schwartz und Manager Oliver Kreuzer Bildquelle GES

Unterschiedlicher können fußballerische Serien kaum sein. Während der Karlsruher SC seit dem 1. Oktober vergangenen Jahres nicht mehr verloren hat, ist sein heutiger Gast (14 Uhr) Werder Bremen II seit dem 5. August ohne Sieg. Die Hanseaten reisen als Tabellen-18. an. Deshalb räumt Benjamin Uphoff unumwunden ein: »Wir gehen sicher als Favorit ins Spiel.« Der KSC-Keeper warnt aber auch: »Wir dürfen Bremen auf keinen Fall unterschätzen.«
Nicht nur wegen der 0:2-Niederlage im Hinspiel, sondern auch  »weil in dieser Liga alles möglich ist«, wie KSC-Trainer Alois Schwartz weiß. Das habe man erst am Montagabend wieder gesehen bei der 1:3-Niederlage des 1. FC Magdeburg, der als Tabellenführer überwintert hatte, beim Schlusslicht RW Erfurt. »Man muss in jedem Spiel an die Leistungsgrenze gehen.«
Da ist es sicher von Vorteil, dass der KSC-Coach personell fast aus dem Vollen schöpfen kann. Bis auf den langzeitverletzten Andreas Hofmann und die Spieler, die sich bei Probetrainings um einen neuen Verein bemühen (Nathaniel Amamoo/SC Wiedenbrück und Severin Buchta/TSV Steinbach), sind alle Wildparkprofis fit. Darüber hinaus haben die personellen Änderungen gefruchtet, die Schwartz vor dem 3:1-Erfolg gegen Unterhaching vorgenommen hatte. Seine Schützlinge sind in der Wintervorbereitung nicht nur was den Mannschaftsgeist anbelangt »näher zusammengerückt«, sondern auch leistungsmäßig.
Ob und wie er diese neuen Möglichkeiten nutzen will, ließ der KSC-Trainer gestern noch offen. Dabei geht es primär um die Entscheidungen Matthias Bader oder Marco Thiede und Burak Camoglu oder Marc Lorenz. Kapitän Kai Bülow wird aller Voraussicht nach erneut auf der Ersatzbank Platz nehmen müssen. Denn auf die Lauf- und Einsatzstärke von Marcel Mehlem und auch dessen Torgefährlichkeit kann der KSC-Coach derzeit keinesfalls freiwillig verzichten. »Die Entwicklung bei uns stimmt. Die müssen wir jetzt fortsetzen«, fordert Keeper Uphoff.


Top-Torjäger der Liga

1. Manuel Schäffler (SV Wehen Wiesbaden) 21
2. Sven Michel (SC Paderborn) 19
Benjamin Girth (SV Meppen) 19
4. Stephan Hain (SpVgg Unterhaching) 18
5. Fabian Schleusener (Karlsruher SC) 17
Philip Türpitz (1. FC Magdeburg) 17
7. Adriano Grimaldi (Preußen Münster) 15
Daniel Keita-Ruel (Fortuna Köln) 15
9. Stephan Andrist (SV Wehen Wiesbaden) 14
10. Christian Beck (1. FC Magdeburg) 13
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