Frauen-Bundesliga 
Schwere Aufgabe für den SC Sand im letzten Spiel des Jahres
Diana Caldwell (l.) und der SC Sand wollen mit einem Sieg in die Winterpause. Bildquelle Ulrich Marx
Die Bundesliga-Fuß­ballerinnen des SC Sand treffen im letzten Pflichtspiel des Jahres am Sonntag um 11 Uhr im Orsay Stadion auf Turbine Potsdam.

Die Gäste sind in der aktuellen Saison als einziges Team noch ungeschlagen.

Nach der Absage der Begegnung beim Schlusslicht MSV Duisburg - ein Nachholtermin steht noch nicht fest - konnte sich der SC Sand schon auf das letzte Pflichtspiel des Jahres vorbereiten. »Wir haben ganz normal trainiert und aufgrund des Wetters die eine oder andere Einheit im Fitnessstudio absolviert«, sagte SC-Trainer Sascha Glass und fügte hinzu: »Am Wochenende hatte die Mannschaft frei. Das kam der einen oder anderen angeschlagenen Spielerin und den Nationalspielerinnen mit hoher Belastung entgegen.«

Potsdam noch ungeschlagen
 Diese Woche galt es dann, den Fokus auf Potsdam zu legen. Die Gäste aus Brandenburg sind nach zehn Spieltagen als einzige Mannschaft noch ungeschlagen und belegen nach vier Siegen und sechs Unentschieden mit fünf Punkten Vorsprung auf Sand Rang fünf. Glass sieht im schnellen Umschaltspiel der »Turbinen« die besondere Stärke der Mannschaft: »Potsdam hält sich nicht lange im Ballbesitz auf, sondern versucht so schnell wie möglich ihre schnellen Spitzen ins Szene zu setzen. Sie hatten im letzten Spiel gegen Hoffenheim eine Vielzahl von Chancen. Das Ergebnis hätte durchaus noch höher ausfallen können.«

Deutsches Nationalmannschafts-Quartett bei Turbine
Neben den aktuellen deutschen Nationalspielerinnen Johanna Elsig, Bianca Schmidt, Tabea Kemme und Svenja Huth gehört unter anderem mit der Österreicherin Sarah Zadrazil eine der Mannschaftskolleginnen von Verena Aschauer, Nina Burger und Laura Feier­singer zum Kader, die bei der Europameisterschaft den Sprung ins Halbfinale schaffte. »Das wird eine schwierige Aufgabe. Wir müssen als Team äußerst geschlossen auftreten. Wenn wir das tun, haben wir auch in diesem Spiel die Chance zu punkten«, erklärte Glass.

SC-Trainer Glass zufrieden
Fehlen werden bei Sand die langzeitverletzte Anna Schlarb und Jennifer Gaugigl aufgrund gesundheitlicher Probleme. Nach 13 Punkten aus neun Spielen zog Glass vor dem Ende der Vorrunde auch ein kurzes Fazit: »Wir sind mit der Entwicklung der Mannschaft sehr zufrieden, haben aber auch noch einiges an Arbeit vor uns. Mit einem kleinen Kader haben wir aber unsere Ausfälle immer wieder gut kompensiert. Es ist ein homogenes Team, das ist wichtig. Ich denke, für einige Spielerinnen kommt die Pause nach dem Potsdam-Spiel zum richtigen Zeitpunkt.« Offizieller Trainingsbeginn im neuen Jahr ist am 8. Januar.

 


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