Allianz Frauen-Bundesliga 
SC Sand ist Favorit im Heimspiel gegen Jena
Trainer Sascha Glass möchte mit dem SC Sand den zweiten Heimsieg der Saison einfahren. Bildquelle Ulrich Marx

Eine Woche nach dem Unentschieden gegen Tabellenführer SC Freiburg bestreitet Frauenfußball-Bundesligist SC Sand am Sonntag um 11 Uhr erneut ein Heimspiel. Gegner im Orsay-Stadion ist der Tabellenvorletzte FF USV Jena.

Es war ein starker Auftritt des SC Sand am vergangenen Wochenende im Derby gegen den Tabellenführer aus Freiburg. »Die Mannschaft hat wie in allen Spielen nach Essen viel Leidenschaft gezeigt, so wollen wir das sehen«, war SC-Trainer Sascha Glass über den Punktgewinn und die Leistung des Teams zufrieden.
In allen Bereichen würde die Mannschaft inzwischen Schritte nach vorne machen: »Es gibt aber noch einiges zu tun und ein Thema ist die Chancenverwertung.« Was kein Vorwurf an einzelne Spielerinnen sein soll. Jana Vojtekova hatte nach dem überragenden Freistoßtor zum 2:1 sogar die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch sie verlor die Kontrolle über den Ball. Statt flach zu schießen, ging der Schuss über die Querlatte.

Ex-Sanderin Knupfer noch ohne Einsatz
Gegen den Vorletzten aus Jena wird der Torabschluss wieder wichtig sein. Den Gästen gelang in acht Spielen nur ein Unentschieden im Heimspiel gegen Aufsteiger Werder Bremen. Die zehnte Bundesligasaison ist für den Erstligisten aus Thüringen die schwerste Spielzeit seit dem Aufstieg 2008. Im Sommer verließen viele Leistungsträgerinnen den Verein. Ein Aderlass, der Trainerin Katja Greulich vor gewaltige Probleme stellt.
Unter den acht Neuzugängen ist auch Torfrau Antonia Knupfer, die aus Sand zum USV wechselte, aber hinter Belgiens Nationaltorfrau Justin Odeurs noch zu keinem Bundesligaeinsatz kam.

Länderspielpause
»Mit einem Sieg können wir einen großen Schritt in die richtige Richtung machen«, sagte Glass, der den Abstand zum Tabellenende vergrößern möchte.
Nach der folgenden Länderspielpause tritt Sand im DFB-Pokal in Köln an und reist am zweiten Dezember-Wochenende zum Schlusslicht MSV Duisburg. Daher wäre es gut, mit einem Erfolgserlebnis in die Pause zu gehen, in der wieder zehn Spielerinnen für ihre Nationalteams auflaufen werden. Wie schon gegen Freiburg werden Selina Wagner und Anna Schlarb fehlen. Sylvia Arnold kämpft mit einer Muskelverhärtung und ihr Einsatz wird sich kurzfristig entscheiden.


Top-Torjäger der Liga

1. Pernille Harder (VfL Wolfsburg) 7
2. Lina Magull (SC Freiburg) 6
Alexandra Popp (VfL Wolfsburg) 6
4. Tabea Kemme (Turbine Potsdam) 5
Klara Bühl (SC Freiburg) 5
Giulia Gwinn (SC Freiburg) 5
7. Nina Burger (SC Sand) 4
Mandy Islacker (Bayern München) 4
Simone Laudehr (Bayern München) 4
10. Jackie Noelle Groenen (1. FFC Frankfurt) 3
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