Kreisliga A Nord 
Kreisliga A Nord: Andreas Falk bereitet Oberschopfheim noch Kopfzerbrechen
Marc Nigey (m.) und der SV Renchen wollen am Wochenende Auswärts punkten.
FV Zell-Weierbach kommt mit Topstürmer zum Spitzenreiter / Sebastian Zehnle erwartet von Ottenheim eine Reaktion

Das Topspiel der FußballKreisliga A, Nord bestreiten am 11. Spieltag (Sonntag, 15 Uhr) Ligaprimus SV Oberschopfheim und der Tabellenzweite FV Zell-Weierbach. Ebenfalls Spannung verspricht das direkte Verfolgerduell zwischen dem VfR Elgersweier und der Verbandsliga-Reserve des SV Linx. Aufsteiger FC Ottenheim ist nach der inakzeptablen Leistung vergangene Woche auf Wiedergutmachungskurs, während der TuS Windschläg im Heimspiel gegen Wagshurst nach dem Rhythmus sucht.

 

 

Oberschopfheim – Zell-Weierbach

Obwohl Ligaprimus SV Oberschopfheim eine ansprechende Leistung, vor allem im ersten Durchgang, gegen die starke Verbandsliga-Reserve des SV Linx zeigte, musste der Bezirksliga-Absteiger am Ende die erste Saisonniederlage einstecken. »Im zweiten Durchgang ging uns einfach etwas die Puste aus, da mussten wir der hohen Belastung aus den vergangenen englischen Wochen Tribut zollen«, zog Trainer Sebastian Bruch sein Resümee nach dem 1:2. Nichtsdestotrotz will die Bruch-Elf im kommenden Topspiel gegen den direkten Verfolger Zell-Weierbach wieder die volle Punkteausbeute einfahren. »Der Gegner hat ein gutes Team, da müssen wir uns vor allem auf Stürmer Andreas Falk konzentrieren und die Offensivabteilung schnell in den Griff bekommen«, weiß Bruch, der ein spannendes und intensives Spiel erwartet.

Bis auf das 6:3-Endergebnis passte beim FV Zell-Weierbach im Heimspiel gegen Aufsteiger
SC Sand nicht allzu viel. »Wir haben das nicht gut gemacht. Natürlich freuen wir uns über den Dreier, auswärts müssen wir spielerisch aber wieder eine Schippe draufpacken«, verwies Trainer Jürgen Lienhard gleich auf das anstehende Spitzenspiel beim Tabellenführer, wo es für den »Underdog« ganz schwer werden wird. »Die Hausherren sind diese Saison das Maß aller Dinge. Für uns gilt es, dagegenzuhalten und dem favorisierten Gegner über weite Strecken die Stirn zu bieten. Dann schauen wir, was herausspringt«, so Lienhard.

 

Elgersweier – Linx II

Rundum zufrieden war VfRCoach Jörg Ziebold nach dem starken 3:0-Sieg bei der Verbandsliga-Reserve des SV Stadelhofen: »Wir haben einfach gut gespielt, da muss ich meiner Truppe ein Lob ausspre-
chen. Genau so wollen wir weitermachen.« Nun kommt es im Heimspiel zum brisanten Verfolgerduell gegen den SV Linx II, wo Ziebold eine schwere und intensive Begegnung erwartet. »Wir wissen um die spielerische und individuelle Klasse des Gegners. Was wir nicht wissen ist, wer am Sonntag auf dem Platz steht – und wer nicht«, so der Coach, der auch aufgrund der hohen Intensität der vergangenen Trainingseinheiten mit einem guten Gefühl ins Match geht. »Wir wollen fokussiert im Kollektiv agieren und mindestens einen Punkt behalten«, äußerte er sich abschließend zur Zielsetzung.

 

 

Ottenheim – Legelshurst

Ottenheims Trainer Sebastian Zehnle musste eine desolate Leistung seiner Jungs beim Gastspiel in Tiergarten-Haslach hinnehmen. Auch einige Tage nach der 0:6-Klatsche fand er kaum Worte. »Wir haben überhaupt nicht das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten. Da brauchen wir auch nichts schön zu reden.« Im Heimspiel gegen den Tabellensechsten TuS Legelshurst erwartet er eine Reaktion. »Wir müssen uns in allen Bereichen enorm steigern, ansonsten haben wir keine Chancen«, fasste Zehnle den Ernst der Lage zusammen. Auch der Blick auf die Tabellensituation gibt keinen Grund zur Freude: Lediglich ein Sieg konnte der Aufsteiger bislang einfahren.

 

Windschläg – Wagshurst

Ein schwaches Spiel seiner Truppe sah Windschlägs Trainer Dieter Schindler bei der Landesliga-Reserve des SV Freistett. »Wir sind überhaupt nicht auf Betriebstemperatur gekommen und durch in-
dividuelle Fehler dann einem Rückstand hinterhergelaufen«, bedauerte er die 1:4-Niederlage. Momentan fehle dem TuS das Engagement und das nötige Durchsetzungsvermögen auf dem Feld. Auch im Heimspiel gegen den FV Wagshurst rechnet Schindler mit einer schweren Aufgabe. »Die Gäste sind gut im Rollen und werden nach den letzten Ergebnissen sicherlich mit breiter Brust kommen«, vermutet der Coach, der eine konzentriertere Leistung seiner Jungs erwartet. Vor allem die Fehlerquote im eigenen Spiel müsse die SchindlerElf reduzieren. »Wir müssen von Beginn an Vollgas geben, dann können wir schnell wieder einen Rhythmus finden.« Joggerst und Holdermann stehen Schindler wieder zur Verfügung. Dafür muss er um die Einsätze von Bätzler, Kiricenko und Falk bangen.

 


Sand – Freistett II

Die Schlussphase mit drei Gegentreffern ab der 88. Minute spiegelt den bisher unglücklichen Saisonverlauf des SC Sand in etwa wieder, denn bis zur 81. Minute führte der Neuling beim 3:6 in Zell-Weierbach mit 3:2, ehe ein Elfmeter zum 3:3 das Unheil einläutete. Natürlich ist es für Trainer Viktor Stürz und die Verantwortlichen schwierig die Mannschaft während der Woche wieder aufzurichten. Aber vielleicht platzt ja am Samstag der Knoten.

Mit dem 4:1-Heimsieg gegen Windschläg holten die Gäste zuletzt drei wichtige Punkte. Christoph Denni, der zusammen mit Sven Reichmann die Freistetter Reserve coacht: »Wir erreichten den so wichtigen Erfolg den wir unbedingt benötigten. Nun wollen wir die gemeinsamen Ziele weiter verfolgen. Ein Dreier in Sand wäre dafür der nächste Schritt. Mit Kai Frank und Jörg Anthony stehen wieder zwei wichtige Spieler zur Verfügung und bis auf Albert Neumann, den Adduktorenproblemen plagen, können wir aus dem Vollen schöpfen.«

 

 

Ödsbach – Renchen

Beim SV Ödsbach war man nach dem 1:2 in Legelshurst enttäuscht. Spielertrainer Patrick Braun: »Selbst mit einem Unentschieden wäre ich nicht zufrieden gewesen und so ist die Niederlage schon sehr enttäuschend. Wir werden unsere Lehren daraus ziehen und es am Sonntag besser machen. Mit Renchen kommt ein Gegner der eigentlich nichts im unteren Tabellendrittel zu suchen hat. Für meine Spieler bestimmt ein besonderes Spiel, da es gegen ihren ehemaligen Trainer Francis Makaya geht.« Durch das 3:1 zu Hause gegen den SV Appenweier konnte sich Renchen nach unten etwas Luft verschaffen. Vorsitzender Gerhard Schrempp: »Der Sieg war unheimlich wichtig. Appenweier hat sehr gut gespielt. Wir mussten uns in der zweiten Halbzeit mächtig steigern. was uns gelungen ist. In Ödsbach erwarte ich ein ganz schwieriges Spiel. Die Gastgeber sind gut in der Liga angekommen und werden gegen uns hochmotiviert sein.«

 

 

Appenweier – Stadelhofen II

Auf den 13. Platz abgerutscht ist der SV Appenweier nach dem 1:3 in Renchen. Stefan Sauer, Vorstand Sport: »Durch diese Niederlage hat sich unsere Situation verschlechtert. Deshalb sind jetzt zu Hause drei Punkte erforderlich. Stadelhofen ist ein personell schwer einschätzbarer Gegner. Um wieder erfolgreich zu sein müssen wir mehr Struktur in der Offensive entwickeln und torgefährlicher zu werden.«

Die Gäste verloren zuletzt gegen die Spitzenteams SV Oberschopf heim und Vf R Elgersweier und haben zudem personelle Probleme. Trainer Christian Wolf: »Aktuell fehlen uns drei Stammkräfte. Damit es nicht in die unteren Regionen der Tabelle geht muss nach zwei Niederlagen jetzt wieder etwas Zählbares herausspringen. Appenweier wird kein einfaches Pflaster und ich gehe am Sonntag von einen tollen Fight aus.«
 


Top-Torjäger der Liga

1. Bünyamin Günyakti (SV Renchen) 18
2. Andreas Falk (FV Zell-Weierbach) 17
3. Daniel Schaffelke (SV Linx II) 14
4. Jonathan Riehle (SV Oberschopfheim) 10
5. Mischa Wenzel (SV Oberschopfheim) 9
6. Marc Nigey (SV Renchen) 8
Kai-Ulrich Frank (SV Freistett II) 8
Mohammed Conteh (SV Appenweier) 8
9. Jochen Gütle (TuS Windschläg) 7
Yacine Ovroutski (TuS Windschläg) 7
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