Kreisliga A Nord 
Kreisliga A Nord: Windschläg nimmt Außenseiterrolle vor dem Spitzenspiel an
Jonathan Riehle (r.) hofft mit dem SV Oberschopfheim in Windschläg auf den dritten Sieg im dritten Spiel.
Morgen gegen ungeschlagenen SV Oberschopfheim / FC Ottenheim hofft im Aufsteigerduell auf die ersten Punkte der Saison

Am 3. Spieltag der Kreisliga A, Nord, kommt es bereits am Freitag Abend (18.30 Uhr) zum Spitzenspiel zwischen dem TuS Windschläg und dem Tabellenführer SV Oberschopf heim. Nach zwei hohen Niederlagen möchte der FC Ottenheim im AufsteigerDuell gegen Appenweier endlich die ersten Punkte holen, während Bezirksliga-Absteiger Elgersweier in Auenheim nachlegen will. Anpfiff ist am Sonntag um 17 Uhr.


Windschläg - Oberschopfheim (Freitag, 18.30 Uhr)

Obwohl der TuS Windschläg zwischenzeitlich 4:1 bei Aufsteiger SC Sand in Führung lag, wurde es am Ende noch einmal eng. »Wir haben es versäumt, den Sack zuzumachen. So haben wir dem Gegner die Chance gelassen, nochmals heranzukommen. Für den ersten Saisonsieg hat es schließlich trotzdem gereicht«, war Trainer Dieter Schindler zufrieden mit dem 4:3-Erfolg. Nun hat der TuS im Heimspiel Ligaprimus und Aufstiegsaspirant SV Oberschopf heim vor der Brust. Nur mit einer Topleistung könne die SchindlerElf etwas Zählbares zu Hause behalten. »Natürlich sind wir der klare Außenseiter, aber in 90 Minuten ist alles möglich«, weiß Schindler, der auf Kiricenko und Schlumberger verzichten muss. Dafür stoßen M. Gütle und Holdermann wieder zum Kader.

Absolut zufrieden war Sebastian Bruch, Trainer des SV Oberschopf heim, nach dem 4:0-Heimsieg gegen den FV Auenheim: »Wir haben Geduld bewiesen und unsere Chancen im zweiten Durchgang genutzt. Deshalb war der Sieg auch völlig verdient.« Nun kommt es in Windschläg zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer und dem Drittplatzierten. Bruch geht von einer spannenden Partie aus: »Wir müssen uns schnell an den kleinen Platz gewöhnen. Auch der Gegner ist gut eingespielt, das wird eine ganz enge Kiste.« Seine Mannschaft habe in den vergangenen Wochen genug Selbstvertrauen getankt und wolle mindestens einen Punkt mitnehmen.


Freistett II - Zell-Weierbach (Sonntag, 11 Uhr)

Von einem verdienten Sieg sprach Zell-Weierbachs Coach Jürgen Lienhard nach dem 3:0 bei Aufsteiger Ödsbach: »Das war ein hartes Stück Arbeit. Aber wir haben die richtige Einstellung auf dem Platz gezeigt. Über die gesamte Spielzeit gesehen ging der Sieg absolut in Ordnung.« Beim SV Freistett II treffe die LienhardElf nun auf einen unangenehmen und physisch starken Gegner. »Bei einem Reserveteam weiß man nie genau, wer letztendlich auf dem Platz steht. Ich rechne mit einem intensiven Spiel, in dem wir alles abrufen müssen, um dort zu punkten«, weiß Lienhard um die Schwere der Aufgabe.

 


Ottenheim - Appenweier

Das Verletzungspech beim FC Ottenheim hält weiter an. Auch im zweiten Saisonspiel war für den Aufsteiger beim VfR Elgersweier nichts zu holen. Am Ende musste das Team von Coach Sebastian Zehnle mit einer deutlichen 0:6-Niederlage nach Hause fahren. Im Aufsteiger-Duell gegen den SV Appenweier hoffen nun alle Verantwortlichen auf die Trendwende und die ersten Punkte in der neuen Liga. Krieg wird nach seinem Muskelbündelriss wohl wieder zum Kader stoßen.

 


Auenheim - Elgersweier

Eine gute Leistung zeigte der Vf R Elgersweier beim 6:0-Kantersieg gegen Aufsteiger FC Ottenheim. Dementsprechend zufrieden äußerte sich Trainer Jörg Ziebold nach dem Spiel: »Wir hätten unsere Chancen noch besser nutzen können, aber wir wollen uns nicht beklagen. Das Endergebnis hat gepasst.« Mit viel Selbstvertrauen im Gepäck kann die Ziebold-Elf nun zum nächsten Auswärtsspiel beim FV Auenheim fahren. »Ich erwarte eine schwere Aufgabe, auch wenn ich den Gegner überhaupt nicht einschätzen kann. Wir wollen an die Leistung der vergangenen Woche anknüpfen und den nächsten Dreier mit nach Hause nehmen«, so der Coach, dem sowohl Kapitän Weimer als auch Winster wieder zur Verfügung stehen werden.

 


Tiergarten - Stadelh. II

Eine 0:4-Niederlage kassierte Tiergarten in Renchen. Ein enttäuschter Trainer Ulrich Huber: 2Aufgrund der zweiten Halbzeit mussten wir die Heimreise ohne Punkt antreten. Innerhalb sechs Minuten war die Partie gelaufen. Zu wenig Aggressivität in den Zweikämpfen und eine hohe Fehlpassquote waren die Schlüssel für die Niederlage. Gegen den SV Stadelhofen II bedarf es einer Leistungssteigerung aller Akteure.« Einen packender Fight mit hohem Tempo von beiden Teams sah der Stadelhofener Trainer beim 1:0-Heimsieg gegen Wagshurst. Christian Wolf: »Die Gäste haben uns alles abverlangt und nach vielen Anläufen gelang uns erstmals ein Sieg gegen Wagshurst. Ich habe mich über eine starke Leistung gefreut, speziell von unseren ganz jungen Spielern. Nun geht es zum Derby nach Tiergarten wo auch einige Stadelhofener Eigengewächse aktiv sind. Wir möchten ungeschlagen zu bleiben.«


 

 

Ödsbach - Sand

Beim 0:3 gegen Zell-Weierbach hat Torjäger Andreas Falk den SV Ödsbach im Alleingang geschlagen. SVÖSpielertrainer Patrick Braun: »Falk hat den Unterschied ausgemacht. Er hat drei seiner vier Chancen genutzt, während wir unsere Möglichkeiten nicht verwerten konnten. Wir werden unter der Woche weiter intensiv arbeiten und gegen Sand alles versuchen, damit wir die Punkte behalten.« Zwei knappe Niederlagen gegen die letztjährigen Spitzenmannschaften Windschläg (3:4) und in Auenheim (1:2) zeigen, dass Aufsteiger SC Sand in seiner neuen Umgebung durchaus mithalten kann. In Ödsbach sitzt Trainer Viktor Stürz, der zuletzt im Urlaub war, wieder auf der Bank. Er ist zuversichtlich, dass seine Mannschaft am Sonntag punktet.

 


Wagshurst - Linx II

Nicht auf dem Zettel hatten die Linxer das 0:1 gegen Freistett II. SVL-Pressechef Dieter Heidt: »Die Heimniederlage hat gezeigt, dass eine gute Abwehr alleine nicht zum Sieg reicht. Chancen waren vorhanden. Aber im Angriff, wo die jungen Spieler den Ton angeben, ist man noch nicht ganz in der Spur.« Jetzt geht es zum FV Wagshurst und da haben die Linxer keine guten Erinnerungen, denn in der letzten Saison holte man sich eine 0:4-Packung ab. »Verlieren verboten!«, so die Vorgabe von Spielertrainer Stefan Wendling, der auf den gesperrten Kapitän Yves Braun verzichten muss. Wer bei Linx vom A-Kader dabei ist, entscheidet sich erst am Spieltag.


 

 

Legelshurst - Renchen

In Legelshurst erwartet man ein intensives Spiel. TuS-Trainer Dietmar Baas: »Wir müssen uns auf einen motivierten Gegner einstellen. Wenn wir es schaffen im Mittelfeld die Räume eng zu halten und die Pässe auf die starken Offensivkräfte verhindern, wäre dies die halbe Miete. Zudem müssen wir bei eigenem Ballbesitz mit mehr Ruhe agieren und Überzahl in Ballnähe schaffen. Wenn uns dies gelingt, könnte ein Heimsieg drin sein.« 4:0 gewann Renchen gegen Tiergarten. Gäste-Vorsitzender GerhardSchrempp:»DerSieg war wichtig. Wir konnten auf allen Positionen das umsetzen was wir uns vorgenommen hatten. In Legelshurst wird es nicht einfach. Urlauber und Verletzte werden uns nochmals stark beeinflussen. Wenn wir die gleiche Leistung wie zuletzt abrufen können, dann sollte auch in Legelshurst ein Punkt oder gr ein Sieg möglich sein. Wir hoffen, dass wir diese Mal auf dem Rasenplatz spielen.«

 


Ottenh. - Appenweier

Für Appenweier wäre anstatt des 3:3 gegen Legelshurst auch ein Dreier nicht unverdient gewesen. Vor allem die Leistung der zweiten Halbzeit macht aber Hoffnung, dass es mit dem ersten Sieg schon beim Mitaufsteiger in Ottenheim klappt. Trainer Michael Berger warnt aber davor, den Gegner an dessen jüngsten Ergebnissen zu messen: »Wir haben uns gegen Legelshurst für eine gute Leistung leider nicht mit einem Dreier belohnt. In Ottenheim müssen wir defensiv von Beginn wachsamer sein als zuletzt und vor allem vorne unsere Chancen nutzen.«
 


Top-Torjäger der Liga

1. Bünyamin Günyakti (SV Renchen) 17
2. Andreas Falk (FV Zell-Weierbach) 16
3. Daniel Schaffelke (SV Linx II) 14
4. Jonathan Riehle (SV Oberschopfheim) 10
5. Kai-Ulrich Frank (SV Freistett II) 8
Marc Nigey (SV Renchen) 8
Mohammed Conteh (SV Appenweier) 8
8. Jochen Gütle (TuS Windschläg) 7
Mischa Wenzel (SV Oberschopfheim) 7
Yacine Ovroutski (TuS Windschläg) 7
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