Kreisliga A Nord 
FV Urloffen nutzt den Heimvorteil
Freude pur: Der Jubel nach dem Schlusspfiff kannte beim FV Urloffen keine Grenzen. Bildquelle Thorsten Mühl
Dank eines 2:0 (0:0)-Heimsiegs über den SV Kippenheim hat sich der FV Urloffen am Samstag über die Aufstiegsspiele einen Platz in der Fußball-Bezirksliga gesichert. Rund 800 Zuschauer am restlos besetzten Platz bildeten den entsprechenden Rahmen.

Anders als beim 1:1 im Hinspiel vor Wochenfrist waren beide Mannschaften von Beginn an um Tempo bemüht. Doch so neutralisierten sich die Kontrahenten in den ersten 45 Minuten auch. Auffällig war, dass die Gastgeber Kippenheims gefährliche rechte Seite komplett zustellten, dazu Ümit Sens Kreise extrem einengten. Auf der anderen Seite wurde Kevin Schönwitz in der FVU-Spitze gesucht, der die Bälle aber vielfach zu unpräzise nach außen ablegte. Einziger klarer Abschluss blieb ein 16-Meter-Schuss von Schönwitz, den Gästeschlussmann Philipp Jörger im Nachfassen parierte (13.). Ansonsten standen die Abwehrreihen, ein Hauch von Gefahr kam über Standards auf.


Gast ohne Ideen


Halbzeit zwei begann Urloffen weiter offensiv, Schönwitz leitete auf Melvin Soth weiter, der an Jörger scheiterte (51.). Die folgende Ecke versenkte dann Emanuel Huber per Kopf zum 1:0 (52.). Auch die Gäste kamen nun zu Chancen durch Sen (56.) und Manuel Singler (61.). Insgesamt fehlten Kippenheim jedoch Ideen gegen die von Christoph Knapp gut organisierte Viererkette. Dazu meldete Dennis Spothelfer Ümit Sen vollständig ab. Auf der Gegenseite scheiterte Schönwitz an Jörger (64.), eine Minute später legte Soth beim nächsten Konter uneigennützig ab. Marcel Wörner netzte dankend halbhoch zum 2:0 (65.) in die lange Ecke ein. Die Luft war nun raus aus dem Spiel, auch wenn Soth sogar noch das 3:0 auf dem Fuß hatte (73.).


Blau-schwarzes Jubelmeer


Während nach dem Schlusspfiff des souverän pfeifenden Bernd Brückle die Urloffener Euphorie in einem blau-schwarzen Jubelmeer aufging, standen vielen Kippenheimern Tränen in den Augen. Sichtlich enttäuscht räumte SVK-Spielertrainer Fabian Kaiser ein: "Wir haben es nicht geschafft, hinter die stabile Viererkette des Gegners zu gelangen. Urloffen hat uns keine Räume gelassen, gerade die Außen kompetent zugestellt. So blieben - mit Ausnahme von Fernschüssen und Standards - klare Chancen für uns aus."


Benjamin Knosp, Pressewart des FV Urloffen, war ungeheuer stolz auf die Mannschaft: "Wir haben mutiger gespielt, von Anfang an den Gegner unter Druck gesetzt. Gerade in der zweiten Halbzeit waren wir klarer, haben unsere Chancen gesucht und zwei wichtige Tore erzielt. So geht das Endergebnis über zwei Spiele in Ordnung."




Stenogramm

FV Urloffen - SV Kippenheim 2:0 (0:0)

Urloffen: Eppler - Spothelfer, Knapp, Huber, Schönwitz, Kranz (50. Aliov/86. D. Braun), Soth, Schmidt, S. Braun, Vöhringer, Wörner (81. Wiedemer).

Kippenheim: Jörger - Sen, Winter (71. Kaiser), Singler (79. Distl), Ost (58. Arslan), Holweck (67. Gerken), Herzog, Menninger, Haas, Hatt, Reichmann.

Schiedsrichter: Bernd Brückle (Leopoldshafen) - Zuschauer: 800.

Tore: 1:0 Huber (52.), 2:0 Wörner (65.).




Top-Torjäger der Liga

1. Bünyamin Günyakti (SV Renchen) 17
2. Andreas Falk (FV Zell-Weierbach) 16
3. Daniel Schaffelke (SV Linx II) 14
4. Jonathan Riehle (SV Oberschopfheim) 10
5. Kai-Ulrich Frank (SV Freistett II) 8
Marc Nigey (SV Renchen) 8
Mohammed Conteh (SV Appenweier) 8
8. Jochen Gütle (TuS Windschläg) 7
Mischa Wenzel (SV Oberschopfheim) 7
Yacine Ovroutski (TuS Windschläg) 7
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