3. Liga 
Sandrino Braun: Auch in Münster informiert
Sandrino Braun (r.) spielt seit dieser Saison beim Drittligisten Preußen Münster. Bildquelle Arthur Rill

Offenburg, Freiburg, Pfullendorf, Stuttgart und jetzt Münster. Sandrino Braun hat sich mit den Jahren immer mehr von der Heimat entfernt. Mittlerweile ist er knapp 480 Kilometer weg. Und auch fußballerisch ist der gebürtige Offenburger weit gekommen.

Jetzt ist der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler in der 3. Liga angelangt und bei Preußen Münster, einem traditionsreichen Verein, der 1963 Gründungsmitglied der Fußball-Bundesliga war, gelandet. "Alles ist noch mal viel größer und professioneller. Und Münster ist eine sehr schöne Stadt", schwärmt Sandrino Braun. Da lässt es sich auch verschmerzen, dass er jetzt nicht mehr zwischendurch mal schnell nach Hause fahren kann.


Ligastart am Wochenende


Bereits an diesem Wochenende startet die 3. Liga, und diesmal rätselt Braun selbst noch, was ihn da erwartet. "Die Liga ist eine Wundertüte. Das gilt es, erst mal gut zu starten." Für Münster heißt das am Sonntag mit einem Heimsieg gegen den VfL Osnabrück. Grundsätzlich geht es dem Offenburger so wie jedem Sportler: "Wir wollen mit attraktivem und erfolgreichem Fußball begeistern und so weit wie möglich oben stehen."


Test gegen den FC Valencia


Die Vorbereitung war nicht schlecht und der Höhepunkt ein Spiel gegen den FC Valencia, das zwar 2:4 verloren ging, aber emotional erste Klasse war. "Ein tolles Gefühl, gegen solche Stars zu spielen", sagt Braun, der in der Jugend beim SC Freiburg ausgebildet worden ist und dort in seinem Jahrgang ein Teil des Ortenauer-Quartetts um Felix Roth (nach Stationen in Österreich neuerdings beim SC Freiburg II), Timo Waslikowski (nach vielen Verletzungen inzwischen beim SV Hausach) und Adrian Karkoschka (nach einer Verletzung heute Trainer beim FC Wolfach) war.


Kontakt zur Heimat


Auch wenn Sandrino Braun fußballerisch bereits 2003 die Ortenau verlassen hat, ist der Kontakt in die Heimat nach wie vor eng. Zudem hält er sich überwww.bo.de, dem Internetportal der Mittelbadischen Presse, auf dem Laufenden, und neuerdings klickt er auch fleißig beim neuen Fußballportal www.fussball.bo.de rein.


Top-Torjäger der Liga

1. Manuel Schäffler (SV Wehen Wiesbaden) 21
2. Sven Michel (SC Paderborn) 19
Benjamin Girth (SV Meppen) 19
4. Stephan Hain (SpVgg Unterhaching) 18
5. Fabian Schleusener (Karlsruher SC) 17
Philip Türpitz (1. FC Magdeburg) 17
7. Adriano Grimaldi (Preußen Münster) 15
Daniel Keita-Ruel (Fortuna Köln) 15
9. Stephan Andrist (SV Wehen Wiesbaden) 14
10. Christian Beck (1. FC Magdeburg) 13
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