2. Bundesliga 
Karlsruher SC: Kwasniok will zum Abschied überraschen
Moritz Stoppelkamp hofft mit dem abstiegsbedrohten Karlsruher SC gegen Spitzenreiter Eintracht Braunschweig auf eine Überraschung. Bildquelle gesa D. pixelio.de
Nach dem Punktgewinn bei seinem Trainer-Debüt im Profifußball in Dresden will Lukas Kwasniok, Interimstrainer des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC, in seinem zweiten und letzten Spiel (Samstag, 13 Uhr) auch gegen Tabellenführer Eintracht Braunschweig "überraschen".

Das gilt vor allem für das, was er sich für das Spiel nach vorne ausgedacht hat. Deshalb fand das gestrige Abschlusstraining der abstiegsbedrohten Gastgeber unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Er werde seine Mannschaft so auf- und einstellen, sagte Kwasniok - der aufgrund seiner fehlenden Lizenz für den Profibereich nach der Winterpause wieder die U19 unter seine Fittiche nehmen wird - "dass wir dieses Spiel gewinnen können." Denn bei der anschließenden Weihnachtsfeier der KSC-Familie komme wahrscheinlich nur nach einem Heimsieg gute Stimmung auf. Schon ein weiteres Unentschieden könnte den KSC von Relegationsplatz 16 auf Abstiegsplatz 17 abrutschen lassen. Und eine Niederlage gegen die Niedersachsen würde im schlechtesten Fall den Sturz ans Tabellenende auslösen.


Schwächen entdeckt


Kwasniok hat die Gäste, die mit einem Sieg im Wildparkstadion Herbstmeister werden können, studiert und festgestellt: "Braunschweig hat auch Schwächen." Bei gegnerischen Standards zum Beispiel, beim Umschalten von Angriff auf Abwehr oder in Auswärtsspielen. "Die Eintracht hat nur acht ihrer 33 Punkte auf fremden Plätzen geholt. Das aber macht unsere Aufgabe nicht leichter", erklärt Kwasniok.


Der KSC-Coach hat seine Mannschaft darauf eingeschworen, "die gegnerischen Schnittstellen anzulaufen". Die größte Stärke der Gäste sieht Kwasniok darin, "dass sie innerhalb des Vereins total ruhig arbeiten - auch in Zeiten des Misserfolgs". Braunschweig wolle "keinen Schönheitspreis gewinnen", sagte Trainer Lieberknecht im Vorfeld der Partie, "sondern drei Punkte einfahren."


Thoelke und Stoll wieder dabei


Bei den Hausherren fehlen Torhüter Dirk Orlishausen, Gaetan Krebs, Enrico Valentini, Florian Kamberi und Ylli Sallahi. Auf Bjarne Thoelke und Martin Stoll kann Kwasniok wieder zurückgreifen.


Top-Torjäger der Liga

1. Marvin Ducksch (Holstein Kiel) 10
2. Mikael Ishak (1. FC Nürnberg) 9
3. Sebastian Polter (1. FC Union Berlin) 8
4. Dominick Drexler (Holstein Kiel) 7
5. Sonny Kittel (FC Ingolstadt) 6
Cedric Teuchert (1. FC Nürnberg) 6
Moritz Stoppelkamp (MSV Duisburg) 6
8. Andreas Voglsammer (DSC Arminia Bielefeld) 5
Rouwen Hennings (Fortuna Düsseldorf) 5
Hanno Behrens (1. FC Nürnberg) 5
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