2.Bundesliga 
Kai Bülow verlässt den Karlsruher SC
Demnächst bei Hansa Rostock! KSC-Kapitän Kai Bülow (r.) verlässt die Badener. Bildquelle dpa

Der bisherige Kapitän Kai Bülow verlässt überraschend den Fußball-Drittligisten Karlsruher SC und geht zum FC Hansa Rostock. Die Badener lassen Kai Bülow schweren Herzens ziehen.

Warum der Ex-KSC-Kapitän Kai Bülow beim Testspiel gegen den FC Brentford (2:1) am Samstag nicht mehr zum Einsatz kam, klärte sich einen Tag später auf. Der 32-jährige Mittelfeldspieler, dessen Vertrag am Adenauerring bis zum 30. Juni 2019 datiert war, verließ gestern das Trainingslager der Wildparkprofis im österreichischen Waidring und kehrte in seine Heimat Rostock zurück. »Kai kam am Freitag auf mich zu«, erklärte KSC-Sportdirektor  Oliver Kreuzer, »und äußerte den Wunsch, zum FC Hansa wechseln zu wollen, der ihm einen längerfristigen Vertrag angeboten habe.«

Kommt Manuel Stiefler?
Nachdem der KSC schon Marcel Mehlem an den belgischen Zweitligisten Royale Union St. Gillois verloren hat, »haben wir uns zwar schwergetan«, so Kreuzer, »aber seinem Wunsch entsprochen.« Nun sei es natürlich »naheliegend«, noch einen Spieler für das defensive Mittelfeld zu verpflichten. Darüber hinaus arbeitet Kreuzer auch daran, Manuel Stiefler (29), dessen Vertrag beim Zweitligisten SV Sandhausen (2013 - 2018) nicht verlängert wurde, zum KSC zu holen. »Wir stehen in Kontakt und haben auch schon über Zahlen gesprochen.«
Zudem habe er auch noch die Verpflichtung eines Mittelstürmers »im Hinterkopf«, so Kreuzer. Voraussetzung sei jedoch, »dass sich auf der Abgabeseite etwas tut.«

Bekanntlich hat der KSC seinen Spielern Nathaniel Amamoo (Vertrag bis 2020), Severin Buchta (2019), Malik Karaahmet (2021), Alexander Siebeck (2020) und Valentino Vujinovic (2019) nahegelegt, sich nach einem neuen Verein umzuschauen. Sie sind auch nicht mit ins Trainingslager gekommen. »Da kann praktisch stündlich was passieren«, meint Kreuzer.

2:1 gegen den FC Brentford
Im ersten von zwei geplanten Vorbereitungsspielen im Rahmen seines Trainingslagers in Tirol hat der KSC 2:1 (0:0) gegen den englischen Zweitligisten FC Brentford gewonnen. Der noch A-Jugendspieler Malik Batmaz (67.) und David Pisot (81.) trafen für die Wildparkprofis. Oliver Watkins (84.) stach für die »Bees« (Bienen). »Das war ein sehr guter Test gegen einen starken Gegner«, fasste Cheftrainer Alois Schwartz die Partie in Grassau am Chiemsee zusammen. 

Damian Roßbach war der einzige Neuzugang in der Karlsruher Startelf. Kyoung-Rok Choi (muskuläre Probleme), Justin Möbius (Adduktoren) und Marin Sverko (Rücken) waren nicht spielfähig. Bis auf den dritten Torhüter Mario Schragl, den A-Jugendspieler Stephan Mensah und Bülow ließ Schwartz alle wie folgt spielen: Uphoff (65. Müller/neu), Thiede (84. Jansen/eigene Jugend), Gordon (69. Kobald/neu), Pisot (84. Stoll), Roßbach/neu (69. Kircher/Jugend), Camoglu (46. Röser), Wanitzek (84. Pasalic), Muslija (78. Hanek/Jugend), Lorenz (69. Stroh-Engel), Fink (46. Sané/neu), Pourié (65. Batmaz/Jugend). Morgen (18 Uhr) spielt der KSC in St. Ulrich am Pillersee gegen den von Markus Kauczinski trainierten FC St. Pauli. Am Mittwoch geht es auf den Heimweg.

Test gegen Winfried Schäfer?
Seine Generalprobe eine Woche vor dem ersten Punktspiel (Freitag, 27. Juli, 19 Uhr, in Braunschweig) bestreitet der KSC voraussichtlich nicht wie vorgesehen am Samstag (14 Uhr) beim FC Ingolstadt. Hinter den Kulissen wird ein Spiel gegen den von Winfried Schäfer trainierten iranischen Pokalsieger Esteghlal Teheran vorbereitet, »und es sieht danach aus«, so Kreuzer, »als könnte diese Partie zustande kommen.«

 


Top-Torjäger der Liga

1. Marvin Ducksch (Holstein Kiel) 18
2. Lukas Hinterseer (VfL Bochum) 14
Hanno Behrens (1. FC Nürnberg) 14
Steven Skrzybski (1. FC Union Berlin) 14
5. Marco Grüttner (Jahn Regensburg) 13
Andreas Voglsammer (DSC Arminia Bielefeld) 13
Rouwen Hennings (Fortuna Düsseldorf) 13
8. Mikael Ishak (1. FC Nürnberg) 12
Martin Sebastian Andersson (1. FC Kaiserslautern) 12
Dominick Drexler (Holstein Kiel) 12
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