Bundesliga 
SC Freiburg gegen Überflieger Leverkusen
SC-Trainer Christian Streich. Bildquelle Michael Heuberger
Während einige der verletzten Spieler beim SC Freiburg in dieser Woche auf den Trainingsplatz zurückgekehrt sind, fehlte Trainer Christian Streich bis zur Wochenmitte wegen einer Grippe.

Seit Donnerstag ist er wieder dabei, hat sich aber schon vorher auf das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr) vorbereitet.

Etwas angeschlagen wirkte Christian Streich noch, als er zur von Donnerstag auf gestern verlegten Pressekonferenz kam. »Ich hatte schon lange keine solche Grippe mehr«, erzählte der SC-Trainer, der schon das Spiel in Dortmund nur mit Medikamenten überstanden hatte, »aber ich bin zum Glück gut gepflegt worden.« Außerdem weiß er die Mannschaft bei seinen Co-Trainern in guten Händen. Sie haben ihn auch mit Videomaterial versorgt, von den Trainingseinheiten und vom nächsten Gegner, so dass sich der Freiburger Chefcoach trotz Krankenstand auf das Spiel gegen den Tabellenzweiten vorbereiten konnte.

»Das Nonplusultra«
Über den Gegner, der für ihn »neben den Bayern momentan das Nonplusultra in der Bundesliga ist«, geriet er geradezu ins Schwärmen. Auch Trainer Heiko Herrlich, der in Waldkirch-Kollnau aufgewachsen ist und in der Jugend beim Sport-Club gespielt hat, »muss man über den grünen Klee loben«. Einig ist sich Streich mit dem Leverkusener Kollegen, der 2005 in der U?19 bei ihm hospitiert hat, dass das Rückspiel nichts mehr zu tun hat mit dem Hinspiel zu Saisonbeginn, das Bayer 4:0 gewonnen hat.
»Da brauchten sie keine besonders gute Leistung, weil wir an dem Tag zu schlecht waren«, erklärte Streich. Aber nicht nur seine Mannschaft habe sich seitdem zum Positiven entwickelt, auch Bayer Leverkusen habe sich gesteigert. »Sie haben ein dermaßen schnelles Umschaltspiel, dass wir etwas ganz Besonderes leisten müssen, um standhalten zu können«, stellte der SC-Trainer fest.

Andererseits gehen die Freiburger ebenfalls mit großem Selbstvertrauen in die Partie, weil sie mittlerweile seit acht Spielen ungeschlagen sind (vier Siege, vier Unentschieden) und zuhause nur einmal (gegen Schalke) verloren haben. Außerdem hat der SC im Schwarzwald-Stadion erst sieben Gegentore in zehn Spielen kassiert. Mit Kevin Volland und Leon Bailey kommen nun jedoch zwei der besten Torjäger und Scorer der Liga. »Wir sind auch selbstbewusst, weil wir die letzten Wochen einiges erreicht und gezeigt haben«, sagte Streich.

Schwolow zurück
Hinzu kommt, dass sich die Personalsituation wieder verbessert hat. Torwart Alexander Schwolow hat seine Oberschenkelprellung auskuriert und wird gegen Leverkusen wieder im Tor stehen, kündigte Streich an. Ansonsten dürfte es im Vergleich zur Vorwoche kaum Veränderungen geben, auch wenn es wieder mehr Optionen gibt. Pascal Stenzel (nach Problemen mit dem Hüftbeuger) und Nicolas Höfler (nach Rückenproblemen) sind wieder im Training, so dass außer den beiden Langzeitverletzten Florian Niederlechner und Mike Frantz nur noch Yoric Ravet (Achillessehnenreizung) ausfällt. Die beiden jüngsten Winter-Neuzugänge Gaëtan Bussmann (FSV Mainz) und Patrick Kammerbauer (1. FC Nürnberg) dürften an diesem Wochenende noch keine Rolle spielen.

 


Top-Torjäger der Liga

1. Robert Lewandowski (Bayern München) 28
2. Kevin Volland (Bayer 04 Leverkusen) 14
Mark-Alexander Uth (1899 Hoffenheim) 14
Niclas Füllkrug (Hannover 96) 14
Nils Petersen (SC Freiburg) 14
6. Michael Gregoritsch (FC Augsburg) 13
Timo Werner (RB Leipzig) 13
Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund) 13
9. Andrej Kramaric (1899 Hoffenheim) 12
Salomon Kalou (Hertha BSC) 12
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