Kreisliga A Nord 
Kreisliga A Nord: SV Oberschopfheim muss bitteres Pokalfinale aus Köpfen bekommen
Der VfR Elgersweier möchte Platz 2. Verteidigen. Bildquelle Iris Rothe
VfR Elgersweier will Platz 2 verteidigen

Vor lösbaren Heimaufgaben im Aufstiegsrennen stehen der VfR Elgersweier gegen den SV Ödsbach und der FV Zell-Weierbach gegen den FC Ottenheim am 22. Spieltag der Kreisliga A, Nord (Sonntag, 15 Uhr). Auch der TuS Windschläg kann mit einem Sieg beim Tabellennachbarn in Stadelhofen in der Tabelle nach oben klettern.

 


Elgersweier – Ödsbach

Nach dem spielfreien Wochenende geht der Tabellenzweite VfR Elgersweier ausgeruht und gut vorbereitet in das anstehende Heimspiel gegen den SV Ödsbach. »Wir haben in den vergangenen zwei Wochen sehr intensiv trainiert. Die Jungs haben alle super mitgezogen«, lobt Trainer Jörg Ziebold sein Team. Im Kampf um den Relegationsplatz möchte der Bezirksliga-Absteiger drei Punkte einfahren, obgleich das keine leichte Aufgabe wird. »Der Gegner hat uns schon im Hinspiel gefordert und wird sicher auch am Sonntag kompakt und diszipliniert verteidigen.« Trotz dünner Personaldecke möchte der VfR als Sieger vom Platz zu gehen.

 


Appenweier – O’schopfh.

Ganz bitter verlief das Bezirkspokalfinale am Ostermontag für den SV Oberschopfheim. »Das Gegentor in der 90. Minute war mehr als unglücklich, es war ein Spiel auf Augenhöhe«, äußerte sich Coach Sebastian Bruch nach dem knappem 1:2 gegen den FV Langenwinkel und betont: »Wir haben diese Woche schon wieder gut trainiert, denn unser Fokus liegt auf der Liga.« Beim Kellerkind in Appenweier erwartet Bruch wieder eine völlig andere Partie, denn auswärts geht der Spitzenreiter als Favorit ins Rennen. »Der Gegner wird sicherlich tief stehen, da müssen wir ruhig und geduldig spielen, bis wir zu unseren Chancen kommen.«

 


Zell-Weierb. – Ottenheim

Ein tolles Spiel zeigte der FV Zell-Weierbach beim 1:1 im Nachholspiel gegen den SV Linx II. »Der Gegner hat uns alles abverlangt. Der Kräfteverschleiß war sehr hoch und deshalb konnten wir am Samstag leider nicht nachlegen«, sprach Trainer Jürgen Lienhard die jüngste 1:5-Niederlage beim TuS Legelshurst an. Als Nächstes erwartet der Tabellensechste den Aufsteiger aus Ottenheim zum Heimspiel, in dem Lienhard nach vier Spielen ohne Sieg endlich wieder dreifach punkten möchte: »Die Gäste waren in den letzten Wochen immer für eine Überraschung gut, wir werden sie nicht unterschätzen.« »Nach dem Seitenwechsel haben wir zu viele falsche Entscheidungen getroffen und waren gerade im Defensivverhalten zu unkonzentriert. Alles in allem war das an diesem Tag zu wenig«, fand Ottenheims Coach Sven Wagner klare Worte nach der enttäuschenden 0:3-Heimpleite gegen den SV Linx II. In Zell-Weierbach möchten die Schwanauer über den Kampf Zugang zum Spiel finden und den Gegner so lange wie möglich beschäftigen. »Ich erwarte einen gut strukturierten Gegner, der den Anschluss an den Relegationsplatz nicht verlieren will«, so Wagner, der trotzdem etwas Zählbares mit nach Hause nehmen möchte.

 


Stadelh. II – Windschläg

Obwohl der TuS Windschläg gegen Renchen ein Gegner auf Augenhöhe war, stand die Schindler-Elf am Ende mit leeren Händen da. »Wir haben es trotz zwischenzeitlicher Überzahl nicht geschafft, das Spiel zu beruhigen. Da waren wir einfach nicht clever genug, es war deutlich mehr drin«, resümierte Trainer Dieter Schindler das unglückliche 2:4 vor dem wegweisenden Spiel am Sonntag gegen den SV Stadelhofen II. »Da haben wir einen unbequemen Gegner vor der Brust, der einen guten Lauf hat. Da wird es ganz schwer, etwas zu holen«, meint Schindler. Mit einem Sieg könnte der TuS am Tabellennachbarn vorbeiziehen. Bätzler (gesperrt) und Falk fehlen, während die Einsätze von Hoffmann und Günther fraglich sind.

 

 

 

Freistett II – Legelshurst

Die Reserve des SV Freitstett ist nach ihren Niederlagen in Stadelhofen und in Tiergarten-Haslach wieder näher an die bedrohte Zone gerutscht und man wird, damit sich die Lage etwas entspannt, gegen Legelshurst unbedingt punkten müssen. Die Gäste reisen mit der Empfehlung von zwei Siegen gegen Linx und Zell-Weierbach nach Freistett. TuSTrainer Dietmar Baas: »Der Schlüssel zum 5:1-Erfolg gegen Zell-Weierbach war die schnelle Balleroberung im Mittelfeld. Wir kamen dadurch oft in den Rücken der gegnerischen Abwehr und haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Alle Mannschaftsteile haben bei uns überzeugt und eine sehr gute Teamleistung geboten. Jetzt fahren wir nach Freistett mit dem nötigen Selbstvertrauen, aber auch mit dem Wissen, dass uns dort nichts geschenkt wird. Unser Gegner hat vor allem zu Hause gute Spiele gemacht. Wir müssen wieder alles abrufen, um in der Erfolgsspur zu bleiben.«

 


Renchen – Sand

Der SV Renchen bleibt nach dem 4:2-Sieg in Windschläg weiter in der Erfolgsspur. Sportvorstand Gerhard Schrempp: »Wir mussten in Windschläg alles aufbieten was wir haben, denn der Gegner war besser, als es der momentane Tabellenplatz zeigt. Nach der Roten Karte gegen unseren Torwart Akbas und dem 1:2-Rückstand hat niemand mehr an eine Wende geglaubt. Unsere Mannschaft hat sich aber sehr gut zurückgekämpft und konnte das Spiel so noch drehen. Jetzt kommt mit dem SC Sand ein Team, das nichts mehr zu verlieren hat. Das sind oft die schwierigsten Spiele, wobei nicht das Können, sondern die Einstellung entscheidend sein wird.« Völlig unbeschwert können die Gäste nach ihrem ersten Sieg nach Renchen fahren. Das 2:1 gegen Appenweier setzt sicher nochmals Kräfte frei und nicht wenige Experten trauen der Truppe von Trainer Viktor Stürz im Laufe der Saison noch die eine oder andere Überraschung zu.

 


Wagshurst – Tiergarten-Haslach

Gut erholt von den DerbyNiederlagen in Renchen und Freistett zeigt sich der FV Wagshurst beim 4:2-Auswärtssieg in Ödsbach, wo es nicht so einfach ist zu gewinnen. Trotz der drei Punkte über Ostern und dem Heimvorteil ist die Mannschaft von Trainer Tobias Mohr gegen die momentan starke Truppe aus Tiergarten nicht unbedingt Favorit. Keine große Mühe hatten die Gäste beim 4:0-Heimsieg gegen Freistett II und sie sind inzwischen mitten drin im Aufstiegsgeschäft. Spielausschuss Philipp Ell: »Wir schauen einfach nur von Spiel zu Spiel. Unsere Mannschaft hat gegen Freistett eine souveräne Leistung gezeigt. In Wagshurst zu spielen ist immer eine schwere Aufgabe, weil auch der Gegner aktuell gut in Form ist. Wir wollen uns dort nicht verstecken und an unsere letzten Leistungen anknüpfen.«

 

Linx II – Auenheim

In Linx freute man sich nach dem 3:0-Sieg in Ottenheim. Pressechef Dieter Heidt: »Endlich der erste Dreier 2018. Der Erfolg in Ottenheim war eine Erlösung für das ganze Team und die Verantwortlichen. Endlich konnte man im Angriff mit Bastian Kropp, Daniel Schaffelke und Luca Löbsack wieder in Bestbesetzung antreten.« Bei der Wendling-Truppe hat Stürmer Nico Kress, der seit Saisonbeginn wegen einem Knochen-Haarriss fehlte, das Training wieder aufgenommen. Um die fast schon verspielten Chancen auf die Vizemeisterschaft aufrecht zu halten, müssen nun gegen den Tabellenvorletzten drei weitere Punkte hinzukommen. In Auenheim wird die Lage nach der jüngsten Heimniederlage gegen den SV Stadelhofen II immer prekärer. Natürlich sind für den FVA noch 30 Punkte zu vergeben und daher ist rechnerisch noch vieles möglich. Aber im Moment sieht es eher düster aus. Ein Dreier in Linx wäre aber auf jeden Fall ein Hoffnungsschimmer.


Top-Torjäger der Liga

1. Bünyamin Günyakti (SV Renchen) 34
2. Andreas Falk (FV Zell-Weierbach) 26
3. Daniel Schaffelke (SV Linx II) 24
4. Marc Nigey (SV Renchen) 22
5. Patrick Rösler (TuS Legelshurst) 20
6. Johannes Wenzel (SV Oberschopfheim) 18
7. Buba Conteh (SV Appenweier) 17
8. Jonathan Riehle (SV Oberschopfheim) 16
9. Julian Burg (SV Oberschopfheim) 14
10. Mischa Wenzel (SV Oberschopfheim) 13
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