Frauen-Bundesliga 
SC Sand mit Heimspiel zum Rückrundenstart
Verena Aschauer (l.) muss noch um ihren Einsatz im Spiel gegen Bremen bangen. Bildquelle Ulrich Marx

Nach dem Erfolg im Nachholspiel bei Schlusslicht MSV Duisburg starten die Frauen des SC Sand am Sonntag um 11 Uhr mit einem Heimspiel in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga. Gegner im Orsay-Stadion ist Aufsteiger Werder Bremen, der mit neun Punkten auf Platz neun rangiert.

Mit dem Sieg in Duisburg hat sich der Ortenauer Fußball-Bundesligist SC Sand eine gute Ausgangslage für die Rückrunde erarbeitet. »Das war ein gelungener Auftakt ins Jahr 2018 und ein wichtiger Schritt«, sagte SC-Trainer Sascha Glass und fügte hinzu: »Eine schöne Momentaufnahme und von Platz fünf bis zu uns als Achter ist nun alles sehr eng.« Drei Punkte trennen Sand vom Fünften FFC Frankfurt, der beim zweiten Aufsteiger 1. FC Köln zu Gast ist.

Taktische Veränderungen

Eine beruhigende Situation, die in den kommenden Spielen auch die Möglichkeit gibt, kleine taktische Veränderungen vorzunehmen und auszuprobieren. »Gerade in Sachen Ballbesitz konnte man in Duisburg und in den Testspielen Fortschritte erkennen. Wir haben nach wie vor in allen Bereichen noch einiges zu tun«, erklärte Glass. Die Mannschaft habe sehr hart gearbeitet, die spielfreie Woche nach Duisburg genutzt und die Intensität erhöht. Das gesamte Team zeige dabei eine hohe Eigenmotivation und würde sehr gut arbeiten.

Gegen Werder Bremen erwartet Glass am Sonntag einen harten Fight: »Werder wird die Klasse halten, das war mir schon vor der Saison klar. Sie verfügen über gute Einzelspielerinnen und ich konnte mir am vergangenen Sonntag beim Testspiel in Wolfsburg noch mal einen persönlichen Eindruck verschaffen.«

Schlarb und Wagner fehlen

Wie die Langzeitverletzte Anna Schlarb wird auch die am Knie operierte Selina Wagner ausfallen. Zudem hat die Grippewelle auch in Sand Einzug gehalten. Claire Savin wird aufgrund einer Angina ausfallen und Laura Vetterlein ist seit Dienstag krank. Zudem hat sich Verena Aschauer auch am Knie geprellt und ihr Einsatz ist fraglich.

Durch den Sieg des VfL Wolfsburg im DFB-Pokal-Nachholspiel beim BV Cloppenburg steht jetzt auch der kommende Pokalgegner fest. Am 14. März kommt es in Wolfsburg zu einer Wiederauflage der Endspiele der beiden vergangenen Jahre, die Sand jeweils 1:2 verlor. »Das schwierigste Los im Topf. Wir werden dort hinfahren, alles versuchen und wollen weiterkommen«, so Glass, der mit seiner Mannschaft in der kommenden Woche ebenfalls in Wolfsburg zum Liga­spiel antritt.


Top-Torjäger der Liga

1. Pernille Harder (VfL Wolfsburg) 17
2. Lina Magull (SC Freiburg) 12
3. Linda Dallmann (SGS Essen) 11
4. Nina Burger (SC Sand) 10
5. Zsanett Jakabfi (VfL Wolfsburg) 9
Fridolina Rolfö (Bayern München) 9
7. Svenja Huth (Turbine Potsdam) 8
Sara Däbritz (Bayern München) 8
9. Klara Bühl (SC Freiburg) 7
Lena Petermann (SC Freiburg) 7
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