Allianz Frauen-Bundesliga 
1. FC Köln soll für SC Sand kein Stolperstein werden
Jana Vojtekova und der SC Sand wollen sich zum zweiten Mal in dieser Saison gegen Köln durchsetzen. Bildquelle Ulrich Marx
Nach der zweiwöchigen Länderspielpause treten die Frauen des Fußball-Bundesligisten SC Sand am Sonntag um 14 Uhr im Achtelfinale des DFB-Pokals beim Ligakonkurrenten 1. FC Köln an.

Beim ersten Aufeinandertreffen in der Bundesliga Ende Oktober in Sand gelang dem SC ein klarer 3:0-Erfolg.

Am 19. Mai 2018 findet in Köln das Finale im DFB-Pokal statt. Der zweifache Endspielteilnehmer SC Sand möchte zum dritten Mal in Folge aktiv an diesem für den deutschen Frauenfußball wichtigsten Termin teilnehmen. Am Sonntag muss die Mannschaft von SC-Trainer Sascha Glass auswärts beim 1. FC Köln erst mal die Hürde Achtelfinale überspringen. Auf dem Rasenplatz 7 des Rhein-Energie-Sportparks am Geißbockheim wird Sand auf einen motivierten Gegner treffen, der den Traum vom Finale in der eigenen Stadt lebt.

3:0 für Sand im Hinspiel
Die Kölner haben sich nach dem ersten Aufeinandertreffen mit Sand in der Bundesliga Ende Oktober durch zwei Siege in Duisburg und gegen Jena vorerst von den Abstiegsplätzen entfernt. »Ich habe schon beim 3:0 in Sand gesagt, dass Köln eine gute Mannschaft besitzt«, bemerkte Glass. Auch das Spiel in Sand stand trotz des frühen Führungstreffers von Nina Burger lange auf Messers Schneide. Trotz mehr Ballbesitz ließ sich der SC in die Defensive drängen und machte erst in den Schlussminuten mit zwei Treffern alles klar.

Zehn SC-Spielerinnen bei Nationalteams
Wie schon vor den ersten beiden Pokalrunden waren wieder zehn SC-Spielerinnen mit den Nationalmannschaften unterwegs. Die weiteste Heimreise musste Leticia Santos auf sich nehmen, die mit Brasilien zwei Testspiele in Chile bestritt. Torfrau Carina Schlüter stand wieder im Kader der DFB-Elf beim Sieg gegen Frankreich. Angeschlagen kehrten Nina Burger und Verena Aschauer vom WM-Qualifikationsspiel der Österreicherinnen gegen Spanien in Palma de Mallorca zurück. 
Mit dem vorhandenen Kader zogen Glass und Co-Trainerin Mirella Junker das Training normal durch. »Wir können keine großen Spielformen machen, decken aber alles ab. Es dürfte am Sonntag ein harter Fight werden, wollen aber nochmals alles reinwerfen«, sagte Glass.

Sylvia Arnold verletzt
Da Sylvia Arnold seit dem Spiel gegen Jena über Beschwerden am Knie klagt, wird es kein Aufeinandertreffen mit ihrer Zwillingsschwester Julia geben, die im Sommer wie Torjägerin Amber Hearn aus Jena nach Köln wechselte. Fehlen wird weiterhin Anna Schlarb, während Selina Wagner nach längerer Verletzungspause wieder im Kader stehen könnte.

 


Top-Torjäger der Liga

1. Pernille Harder (VfL Wolfsburg) 17
2. Lina Magull (SC Freiburg) 12
3. Linda Dallmann (SGS Essen) 11
4. Nina Burger (SC Sand) 10
5. Zsanett Jakabfi (VfL Wolfsburg) 9
Fridolina Rolfö (Bayern München) 9
7. Svenja Huth (Turbine Potsdam) 8
Sara Däbritz (Bayern München) 8
9. Lena Petermann (SC Freiburg) 7
Giulia Gwinn (SC Freiburg) 7
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